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Wohngeld-Rechner

Steht dir Wohngeld zu und wenn ja, wie viel? Der Wohngeld-Rechner schätzt deinen Mietzuschuss nach dem Wohngeld-Plus 2026 - inklusive Heizkosten- und Klimakomponente, Mietstufe deiner Stadt und den Freibeträgen, die viele gar nicht auf dem Schirm haben. Seit 2023 bekommen doppelt so viele Haushalte Wohngeld wie früher. Vielleicht gehörst du dazu.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Wohngeld-Rechner kann

Wohngeld hat den Ruf, nur etwas für die zu sein, die gar nichts haben. Das ist ein Missverständnis, das viele Menschen bares Geld kostet. Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete für Haushalte mit kleinem bis mittlerem Einkommen, die trotzdem selbst für ihre Wohnkosten aufkommen - also gerade nicht Bürgergeld beziehen. Mit der Wohngeld-Plus-Reform 2023 wurden die Beträge kräftig angehoben und der Kreis der Berechtigten stark ausgeweitet. Der Rechner zeigt dir in Minuten, ob sich ein Antrag lohnt.

Die Berechnung hängt von drei Größen ab: der Haushaltsgröße, dem Gesamteinkommen und der Miete - jeweils gedeckelt durch die Mietstufe deiner Stadt. Die Mietstufe reicht von I in günstigen Regionen bis VII in München und bildet ab, wie teuer das Wohnen vor Ort ist. Du kannst deine Stadt einfach im Suchfeld eingeben, der Rechner kennt die Mietstufen der größeren Städte, oder du wählst die Stufe manuell. Danach greift die Höchstbetragstabelle nach §12 WoGG, die festlegt, bis zu welcher Miete überhaupt bezuschusst wird.

Der große Unterschied zum alten Wohngeld sind zwei Komponenten, die seit 2023 obendrauf kommen. Die Heizkostenkomponente entlastet dich pauschal bei den gestiegenen Energiekosten, die Klimakomponente trägt dem höheren Mietniveau energetisch sanierter Wohnungen Rechnung. Beide steigen mit der Haushaltsgröße und werden auf den Höchstbetrag der Miete aufgeschlagen. Der Rechner rechnet sie automatisch mit ein und zeigt sie in der Aufschlüsselung getrennt aus.

Beim Einkommen kommt es auf das Richtige an. Der Rechner nutzt den Pauschalabzug nach §16 WoGG: Je nachdem, ob du sozialversicherungspflichtig angestellt, verbeamtet, Rentner oder nicht erwerbstätig bist, werden zehn bis dreißig Prozent vom Bruttoeinkommen abgezogen, bevor gerechnet wird. Das ist kein Detail am Rande, sondern verschiebt das Ergebnis deutlich. Dazu kommen Freibeträge nach §13 und §14 WoGG, etwa für Alleinerziehende, Schwerbehinderte, pflegebedürftige Haushaltsmitglieder oder Unterhaltszahlungen - genau die Posten, die Betroffene oft übersehen und die den Anspruch erst entstehen lassen.

Du hast die Wahl zwischen einem Schnellcheck und einer Vollberechnung. Der Schnellcheck braucht nur Haushaltsgröße, Einkommen und Mietstufe und sagt dir grob, ob du im anspruchsberechtigten Bereich liegst. Die Vollberechnung nutzt die offizielle Wohngeldformel nach §19 WoGG mit deiner tatsächlichen Miete, den Komponenten und allen Freibeträgen und liefert dir einen konkreten Monats- und Jahresbetrag samt Belastungsquote, also dem Anteil deiner Miete am Einkommen.

Zwölf fertige Szenarien bringen dich schnell ans Ziel: Single in Berlin oder München, Paar in Hamburg, Familie mit Kindern in Köln, Alleinerziehende in Frankfurt oder Leipzig, Rentnerpaar, Schwerbehinderte, Großfamilie in Stuttgart, WG-Bewohner oder Eigentümer auf dem Land. Denn Wohngeld gibt es nicht nur für Mieter, sondern als Lastenzuschuss auch für selbst genutztes Eigentum. Lade ein Szenario, passe die Zahlen an und du hast sofort ein Gefühl für deinen Fall.

Der Rechner liefert eine Schätzung, keinen Bescheid. Die tatsächliche Bewilligung trifft deine Wohngeldbehörde nach Prüfung aller Unterlagen. Aber genau als Schätzung ist er wertvoll: Er nimmt dir die Angst vor dem Antrag, wenn sich einer lohnt, und erspart dir den Papierkram, wenn du klar über den Grenzen liegst. Alles läuft im Browser, deine Zahlen bleiben auf deinem Gerät, keine Anmeldung nötig.

Funktionen

Wohngeld-Plus 2026 mit allen Komponenten

Rechnet nach §19 WoGG inklusive Heizkosten- und Klimakomponente, die seit der Reform 2023 obendrauf kommen.

Mietstufe per Stadtsuche

Gib deine Stadt ein und der Rechner setzt die passende Mietstufe I bis VII, oder wähl sie manuell.

Pauschalabzug nach §16 WoGG

Arbeitnehmer, Beamter, Rentner oder nicht erwerbstätig - der richtige Abzug vom Einkommen verschiebt das Ergebnis deutlich.

Freibeträge, die man oft vergisst

Alleinerziehend, schwerbehindert, pflegebedürftig, Unterhalt - genau die Posten, die den Anspruch erst entstehen lassen.

Schnellcheck und Vollberechnung

Erst grob prüfen, ob sich ein Antrag lohnt, dann den konkreten Monats- und Jahresbetrag berechnen.

Zwölf Beispiel-Szenarien

Von Single bis Großfamilie, von der Miete bis zum Eigentum als Lastenzuschuss - als Startpunkt zum Anpassen.

Höchstbetragstabelle 2026

Sieh die anrechenbaren Höchstmieten nach Mietstufe und Haushaltsgröße inklusive der aufgeschlagenen Komponenten.

So funktioniert es

  1. 1

    Haushalt und Einkommen eintragen

    Gib an, wie viele Personen im Haushalt leben und wie hoch das monatliche Gesamteinkommen ist - Gehalt, Rente, Kindergeld, Unterhalt zusammen.

  2. 2

    Mietstufe und Miete festlegen

    Such deine Stadt für die passende Mietstufe und trag die Bruttokaltmiete ein, also Kaltmiete plus Nebenkosten ohne Heizung.

  3. 3

    Abzug und Freibeträge wählen

    Wähl deinen Pauschalabzug nach §16 und hak alle zutreffenden Freibeträge ab, etwa Alleinerziehend oder Schwerbehinderung.

  4. 4

    Ergebnis ablesen

    Der Rechner zeigt deinen geschätzten Wohngeld-Betrag pro Monat und Jahr, die Belastungsquote und die vollständige Aufschlüsselung.

Wer das braucht

Mieter mit knappem Budget, die prüfen, ob sich ein Wohngeldantrag lohnt.
Alleinerziehende, die von den oft übersehenen Freibeträgen profitieren.
Rentner mit kleiner Rente und selbst getragener Miete.
Familien in teuren Städten, die den Mietzuschuss ausrechnen wollen.
Selbst nutzende Eigentümer, die den Lastenzuschuss prüfen.

Häufige Fragen

Wer hat überhaupt Anspruch auf Wohngeld?

Wohngeld ist für Haushalte mit kleinem bis mittlerem Einkommen, die ihre Miete oder Wohnkosten grundsätzlich selbst tragen. Wer Bürgergeld oder andere Sozialleistungen bezieht, in denen die Wohnkosten schon enthalten sind, bekommt kein zusätzliches Wohngeld. Sowohl Mieter als auch selbst nutzende Eigentümer können anspruchsberechtigt sein.

Was ist die Mietstufe und woher weiß ich meine?

Die Mietstufe von I bis VII bildet das örtliche Mietniveau ab und deckelt die anrechenbare Miete. Sie hängt von deiner Gemeinde ab. Im Rechner gibst du einfach deine Stadt ein, dann wird die passende Stufe gesetzt. Für kleinere Orte kannst du sie manuell wählen.

Was sind Heizkosten- und Klimakomponente?

Das sind zwei Zuschläge, die seit der Wohngeld-Plus-Reform 2023 auf den Höchstbetrag der Miete aufgeschlagen werden. Die Heizkostenkomponente entlastet bei Energiekosten, die Klimakomponente beim höheren Mietniveau sanierter Wohnungen. Beide wachsen mit der Haushaltsgröße und erhöhen dein mögliches Wohngeld.

Welche Miete muss ich eintragen?

Die Bruttokaltmiete, also die Kaltmiete plus die kalten Betriebskosten, aber ohne die Heizkosten. Die Heizkosten werden im Rechner separat über die Heizkostenkomponente berücksichtigt. Als Eigentümer trägst du stattdessen deine monatliche Belastung ein.

Ist das Ergebnis verbindlich?

Nein, der Rechner liefert eine Schätzung nach den Regeln des WoGG. Die verbindliche Entscheidung trifft deine Wohngeldbehörde nach Prüfung aller Nachweise. Der Rechner hilft dir zu entscheiden, ob sich der Antrag überhaupt lohnt.

Zählt das Einkommen aller Haushaltsmitglieder?

Ja. Beim Wohngeld zählt das Gesamteinkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen zusammen, inklusive Gehalt, Rente, Kindergeld, Unterhalt oder BAföG. Der Rechner nimmt diese Summe und zieht davon den Pauschalabzug und die Freibeträge ab.

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