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GastLebensereignisse

Elterngeld-Rechner

Wie viel Elterngeld steht dir zu, und wie holst du das Maximum raus? Der Elterngeld-Rechner rechnet Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus nach dem BEEG durch, berücksichtigt Geschwister- und Mehrlingsbonus und zeigt dir, welche Aufteilung zwischen euch beiden am Ende am meisten bringt.

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Was Elterngeld-Rechner kann

Elterngeld ist die Lohnersatzleistung, die dir hilft, nach der Geburt beim Kind zu bleiben, ohne dass das Konto in die Knie geht. Die Idee ist simpel: Der Staat ersetzt dir einen Teil deines wegfallenden Nettoeinkommens. Die Umsetzung ist es nicht, denn zwischen Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnermonaten und Bonusmonaten gibt es mehr Stellschrauben als in den meisten Formularen der Republik. Genau die dreht dieser Rechner für dich.

Das Basiselterngeld ersetzt je nach Einkommen zwischen 65 und 100 Prozent deines wegfallenden Nettos, mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat. Je weniger du vorher verdient hast, desto höher fällt die Ersatzrate aus - das ist die soziale Komponente des BEEG. Der Rechner nimmt dein durchschnittliches Nettoeinkommen aus dem Bemessungszeitraum vor der Geburt, wendet die richtige Ersatzquote an und zeigt dir den monatlichen Betrag sauber aufgeschlüsselt.

ElterngeldPlus ist die clevere Variante für alle, die früh wieder in Teilzeit einsteigen wollen. Statt eines Monats Basiselterngeld bekommst du zwei Monate ElterngeldPlus, jeweils maximal die Hälfte. Wer neben dem Kind arbeitet, verliert dadurch oft deutlich weniger, weil der Teilzeitverdienst nicht so stark gegengerechnet wird. Der Rechner stellt beide Bezugsarten gegenüber, damit du siehst, welcher Weg in eurer Situation mehr Geld über die gesamte Bezugsdauer bringt.

Zusätzlich gibt es Boni, die schnell übersehen werden. Der Geschwisterbonus erhöht dein Elterngeld um 10 Prozent, wenn ein älteres Geschwisterkind im Haushalt lebt. Der Mehrlingszuschlag bringt 300 Euro pro weiterem Kind bei Zwillingen, Drillingen und mehr. Und der Partnerschaftsbonus belohnt es, wenn ihr beide gleichzeitig in Teilzeit arbeitet und euch die Betreuung teilt. Der Rechner rechnet diese Extras automatisch mit, wenn sie auf euch zutreffen.

Der eigentliche Trick liegt in der Aufteilung. Ein Elternpaar hat zusammen bis zu 14 Monate Basiselterngeld, aber nur, wenn sich beide beteiligen - allein sind es 12. Wer welche Monate nimmt, wer wann in Teilzeit geht, wann der Partnerschaftsbonus greift: Das entscheidet am Ende über mehrere Tausend Euro. Der integrierte Optimierer spielt Kombinationen durch und zeigt euch, welche Aufteilung das Gesamtbudget maximiert, ohne dass ihr euch durch die Formeln des Elterngeldstelle kämpfen müsst.

Wichtig zu wissen: Der Bemessungszeitraum ist bei Angestellten in der Regel die zwölf Kalendermonate vor dem Monat der Geburt, bei Selbstständigen der letzte abgeschlossene steuerliche Veranlagungszeitraum. Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss werden auf die ersten Lebensmonate angerechnet. Der Rechner weist auf diese Fallstricke hin, damit du bei der Beantragung keine böse Überraschung erlebst.

Alles läuft direkt in deinem Browser. Deine Einkommensdaten bleiben auf deinem Gerät, nichts wird an einen Server geschickt, nichts gespeichert, wenn du es nicht willst. Der Rechner ersetzt keine Beratung bei der Elterngeldstelle, aber er gibt dir eine belastbare Zahl und ein Gefühl dafür, was auf euch zukommt - lange bevor der erste Antrag ausgefüllt ist.

Funktionen

Basiselterngeld und ElterngeldPlus

Beide Bezugsarten im direkten Vergleich, inklusive der doppelten Bezugsdauer bei ElterngeldPlus für Teilzeit.

Ersatzrate nach Einkommen

65 bis 100 Prozent deines Nettos, korrekt gestaffelt, mit dem Mindestbetrag von 300 und dem Deckel bei 1.800 Euro.

Geschwister- und Mehrlingsbonus

10 Prozent Aufschlag bei älteren Geschwistern, 300 Euro je weiterem Kind bei Zwillingen oder Drillingen.

Partnerschaftsbonus

Zusätzliche Monate, wenn ihr beide gleichzeitig in Teilzeit arbeitet und euch die Betreuung teilt.

Aufteilungs-Optimierer

Spielt Kombinationen von Partnermonaten durch und zeigt, welche Aufteilung euer Gesamtbudget maximiert.

Bemessungszeitraum-Hinweise

Erklärt, welche Monate zählen und wie Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss angerechnet werden.

Läuft im Browser, ohne Konto

Keine Anmeldung, keine Datenübertragung. Deine Einkommenszahlen bleiben auf deinem Gerät.

So funktioniert es

  1. 1

    Nettoeinkommen eintragen

    Trag dein durchschnittliches Nettoeinkommen aus dem Bemessungszeitraum vor der Geburt ein - für beide Elternteile, wenn ihr aufteilen wollt.

  2. 2

    Situation angeben

    Wähle, ob ältere Geschwister im Haushalt leben, ob es Mehrlinge sind und ob einer von euch in Teilzeit arbeiten möchte.

  3. 3

    Bezugsart wählen

    Vergleiche Basiselterngeld und ElterngeldPlus. Der Rechner zeigt beide Wege mit Monatsbetrag und Gesamtsumme.

  4. 4

    Aufteilung optimieren

    Lass den Optimierer die beste Kombination aus Partnermonaten und Bonusmonaten finden und lies das maximierte Budget ab.

Wer das braucht

Werdende Eltern, die vor der Geburt planen wollen, wer wie lange zu Hause bleibt.
Paare, die das Gesamtbudget aus Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Boni maximieren möchten.
Teilzeit-Rückkehrer, die wissen wollen, ob sich ElterngeldPlus für sie lohnt.
Familien mit älteren Geschwistern oder Mehrlingen, die ihre Zuschläge im Blick behalten.
Alle, die ihren Elterngeld-Bescheid gegen eine eigene Rechnung prüfen wollen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Elterngeld mindestens und höchstens?

Das Basiselterngeld beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro im Monat. Auch wer vor der Geburt kein Einkommen hatte, bekommt den Mindestbetrag. ElterngeldPlus liegt jeweils bei der Hälfte dieser Grenzen, wird dafür aber doppelt so lange gezahlt.

Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?

Basiselterngeld gibt es für maximal 14 Monate (bei Aufteilung auf beide Eltern) und ist höher pro Monat. ElterngeldPlus ist pro Monat halb so hoch, wird aber doppelt so lange gezahlt und lohnt sich besonders, wenn du nebenbei in Teilzeit arbeitest, weil der Verdienst milder angerechnet wird.

Wie funktioniert der Partnerschaftsbonus?

Der Partnerschaftsbonus bringt euch zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, wenn ihr beide gleichzeitig in Teilzeit im festgelegten Stundenkorridor arbeitet. So wird geteilte Betreuung belohnt. Der Rechner prüft, ob ihr die Voraussetzungen erfüllt, und rechnet die Bonusmonate mit ein.

Welcher Zeitraum zählt für die Berechnung?

Bei Angestellten sind es in der Regel die zwölf Kalendermonate vor dem Geburtsmonat. Bei Selbstständigen zählt der letzte abgeschlossene steuerliche Veranlagungszeitraum. Der Rechner nutzt dein durchschnittliches Nettoeinkommen aus diesem Bemessungszeitraum.

Wird Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld angerechnet?

Ja. Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss werden in den ersten Lebensmonaten des Kindes voll auf das Elterngeld angerechnet. In dieser Zeit gilt der jeweilige Monat trotzdem als verbraucht. Der Rechner weist auf diese Anrechnung hin.

Ersetzt der Rechner den Antrag bei der Elterngeldstelle?

Nein. Der Rechner liefert dir eine belastbare Schätzung und hilft bei der Aufteilung, aber die verbindliche Berechnung macht die zuständige Elterngeldstelle. Nutze das Ergebnis zur Planung und als Kontrolle deines Bescheids.

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