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Was Krankenkassen-Beitragsrechner kann
Die gesetzliche Krankenversicherung wirkt wie ein Fixpreis, ist es aber nicht. Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent ist zwar für alle Kassen gleich, doch obendrauf kommt der individuelle Zusatzbeitrag, den jede Kasse selbst festlegt. Zwischen der günstigsten und der teuersten Kasse liegen schnell über ein Prozent Unterschied - das sind je nach Einkommen mehrere hundert Euro im Jahr. Der Rechner macht diesen Unterschied sichtbar und vergleichbar.
Die Berechnung folgt den Werten für 2026. Auf deinen Bruttolohn werden 14,6 Prozent allgemeiner Beitrag plus der Zusatzbeitrag deiner Kasse fällig, dazu die Pflegeversicherung mit 3,6 Prozent (Kinderlose ab 23 zahlen einen Zuschlag von 0,6 Prozent, also 4,2 Prozent insgesamt). Alles wird nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet; was du darüber verdienst, bleibt beitragsfrei. Der Rechner deckelt das automatisch.
Entscheidend ist die Aufteilung: Bei Angestellten trägt der Arbeitgeber die Hälfte des Krankenkassenbeitrags inklusive Zusatzbeitrag, du zahlst nur deinen Anteil. Der Rechner weist beide Seiten getrennt aus, damit du siehst, was tatsächlich von deinem Netto abgeht - und nicht mit dem vollen Beitrag erschrickst, den du nur teilweise selbst trägst.
Über 20 der großen Kassen sind mit ihrem aktuellen Zusatzbeitrag hinterlegt, von der Techniker Krankenkasse über die AOKs bis zu regionalen BKKs. Du siehst auf einen Blick, welche Kasse dich wie viel kostet, und kannst gezielt die günstigste für deine Situation wählen. Ein Kassenwechsel ist nach den gesetzlichen Bindungsfristen jederzeit möglich - der Rechner liefert dir die Zahl, die den Wechsel lohnend macht oder eben nicht.
Auch die großen Sonderfälle sind abgedeckt. Für Selbstständige rechnet das Tool anders, weil sie den vollen Beitrag allein tragen und ein Mindesteinkommen angesetzt wird. Studierende, Rentner und Minijobber haben eigene Presets. Und die Familienversicherung prüft, ob dein Ehepartner oder deine Kinder beitragsfrei mitversichert werden können, solange sie unter der Einkommensgrenze bleiben - ein Vorteil, der bei der PKV komplett wegfällt.
Zur PKV gibt der Rechner eine ehrliche Einordnung: Ab wann bist du überhaupt versicherungsfrei und darfst wechseln, und welche Fallstricke lauern (Beiträge im Alter, keine kostenlose Familienversicherung, schwieriger Rückweg in die GKV). Das Tool ersetzt keine Versicherungsberatung, aber es liefert die harten Zahlen, mit denen du die Entscheidung fundiert triffst. Alles läuft in deinem Browser.
Funktionen
Beitrag 2026 exakt berechnet
14,6 Prozent allgemeiner Beitrag plus Zusatzbeitrag plus 3,6 Prozent Pflegeversicherung, gedeckelt bei der Beitragsbemessungsgrenze.
Vergleich von über 20 Kassen
TK, BARMER, DAK, die AOKs und viele BKKs mit ihrem aktuellen Zusatzbeitrag - sortiert nach Kosten für deine Situation.
AG- und AN-Anteil getrennt
Du siehst genau, was der Arbeitgeber übernimmt und was von deinem Netto abgeht - keine bösen Überraschungen.
Kinderlos-Zuschlag berücksichtigt
Für Kinderlose ab 23 rechnet das Tool den Pflege-Zuschlag von 0,6 Prozent mit ein, also 4,2 Prozent Pflegeversicherung.
PKV-Option prüfen
Der Rechner zeigt, ab welchem Einkommen du versicherungsfrei bist, und ordnet Vor- und Nachteile eines PKV-Wechsels ehrlich ein.
Familienversicherung
Prüft, ob Partner und Kinder beitragsfrei mitversichert werden können - ein Vorteil der GKV, den die PKV nicht bietet.
11 fertige Presets
Angestellte, Selbstständige, Studierende, Rentner, Minijobber und mehr - in Sekunden mit realistischen Werten vorbelegt.
So funktioniert es
- 1
Preset oder Bruttolohn wählen
Wähle eine Vorlage wie Angestellter oder Selbstständiger oder trag direkt dein Bruttoeinkommen ein.
- 2
Kasse und Merkmale angeben
Wähle deine Krankenkasse und gib an, ob du Kinder hast, damit Zusatzbeitrag und Pflege-Zuschlag stimmen.
- 3
Beitrag und Aufteilung ablesen
Du siehst deinen monatlichen Beitrag, getrennt in Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, inklusive Pflegeversicherung.
- 4
Kassen vergleichen
Vergleiche über 20 Kassen nebeneinander und finde die günstigste. Bei Interesse prüfst du zusätzlich die PKV-Option.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag 2026?
Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 Prozent, dazu kommt der Zusatzbeitrag deiner Kasse (durchschnittlich rund 2,9 Prozent) und die Pflegeversicherung mit 3,6 Prozent. Berechnet wird alles bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Bei Angestellten teilt sich der Krankenkassenbeitrag mit dem Arbeitgeber.
Warum zahle ich mehr, obwohl ich kinderlos bin?
Kinderlose ab 23 Jahren zahlen in der Pflegeversicherung einen Zuschlag von 0,6 Prozent, also 4,2 statt 3,6 Prozent. Sobald du Kinder hast, entfällt der Zuschlag, und bei mehreren Kindern gibt es sogar Abschläge. Der Rechner berücksichtigt das.
Lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse?
Der Unterschied liegt allein im Zusatzbeitrag, da der allgemeine Satz überall gleich ist. Zwischen der günstigsten und teuersten Kasse können über ein Prozent liegen, bei höherem Einkommen also mehrere hundert Euro im Jahr. Der Rechner zeigt dir die genaue Ersparnis eines Wechsels.
Ab wann kann ich in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte können in die PKV, wenn ihr Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Selbstständige und Beamte haben eigene Regeln. Der Rechner zeigt dir die Grenze und weist auf die Nachteile hin, etwa steigende Beiträge im Alter und den Wegfall der kostenlosen Familienversicherung.
Wer kann in der Familienversicherung mitversichert werden?
Ehepartner und Kinder können beitragsfrei mitversichert werden, solange ihr eigenes Einkommen unter der Grenze liegt (bei Minijob etwas höher). Das ist ein großer Vorteil der GKV, denn in der PKV zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag.
Gilt der Beitrag auch für Selbstständige?
Selbstständige tragen den vollen Beitrag allein, ohne Arbeitgeberanteil, und es wird ein Mindesteinkommen angesetzt. Der Rechner hat dafür ein eigenes Preset, das diese Besonderheiten berücksichtigt. Für die endgültige Einstufung ist deine Krankenkasse zuständig.
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