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Nebenkostenprüfer

Rund die Hälfte aller Nebenkostenabrechnungen ist fehlerhaft. Der Nebenkostenprüfer geht deine Abrechnung Position für Position durch, vergleicht jeden Posten mit dem bundesweiten Betriebskostenspiegel, erkennt unzulässige Kosten, prüft die 12-Monats-Frist und erstellt dir bei Bedarf ein fertiges Widerspruchsschreiben.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Nebenkostenprüfer kann

Die jährliche Nebenkostenabrechnung ist für viele Mieter eine Blackbox: eine Liste von Posten, eine Nachzahlung am Ende, und keiner weiß so recht, ob das stimmt. Dabei sind Fehler eher die Regel als die Ausnahme. Der Nebenkostenprüfer bringt Licht ins Dunkel, indem er jeden einzelnen Posten einordnet und dir sagt, ob er zulässig ist und ob die Höhe im Rahmen liegt.

Grundlage ist § 2 der Betriebskostenverordnung, die abschließend regelt, welche 17 Arten von Betriebskosten überhaupt auf Mieter umgelegt werden dürfen - von Grundsteuer über Wasser, Heizung, Aufzug und Müllabfuhr bis zur Gebäudereinigung. Was nicht in dieser Liste steht, hat auf der Abrechnung nichts verloren. Der Prüfer kennt alle 17 Arten mit der jeweiligen Rechtsgrundlage.

Für jede Position vergleicht das Werkzeug deine Kosten pro Quadratmeter mit den Durchschnitts- und Höchstwerten des Betriebskostenspiegels. Eine Ampel zeigt dir sofort, wo du im grünen Bereich liegst, wo es gelb wird und wo ein Posten auffällig teuer ist. So erkennst du auf einen Blick, welche Zeilen du dir genauer ansehen solltest, und wie viel Einsparpotenzial insgesamt drinsteckt.

Besonders wertvoll ist die Erkennung unzulässiger Kosten. Verwaltungskosten, Reparaturen und Instandhaltung, Bankgebühren, Kontoführung oder Rechtsschutz gehören nicht in eine Nebenkostenabrechnung, tauchen aber trotzdem regelmäßig auf. Der Prüfer benennt diese typischen Schummelposten samt Rechtsgrundlage, damit du sie gezielt beanstanden kannst.

Zwei formale Punkte prüft das Werkzeug gleich mit. Der Umlageschlüssel muss stimmen - Kosten werden je nach Art nach Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauch oder Wohneinheiten verteilt, und bei Heizung schreibt die Heizkostenverordnung einen verbrauchsabhängigen Anteil vor. Und die Frist: Der Vermieter muss die Abrechnung innerhalb von zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zustellen (§ 556 Abs. 3 BGB). Ist er zu spät, kann er eine Nachzahlung meist gar nicht mehr verlangen.

Findet der Prüfer Auffälligkeiten, erstellt er dir ein fertiges Widerspruchsschreiben mit deinen Daten und den konkreten Beanstandungen. Zur Einordnung: Das Werkzeug ersetzt keine Rechtsberatung, und die Vergleichswerte sind bundesweite Durchschnitte, keine Werte für genau deinen Ort. Es gibt dir aber eine fundierte Grundlage, mit der du die Abrechnung selbstbewusst hinterfragst. Alles läuft lokal, deine Abrechnungsdaten verlassen dein Gerät nicht.

Funktionen

Alle 17 Betriebskostenarten

Prüft jeden Posten gegen die abschließende Liste des § 2 BetrKV mit der jeweiligen Rechtsgrundlage.

Vergleich mit dem Betriebskostenspiegel

Ampel je Position - deine Kosten pro Quadratmeter gegen Durchschnitts- und Höchstwerte.

Unzulässige Kosten erkennen

Verwaltungskosten, Reparaturen, Bankgebühren und Co. - typische Schummelposten samt Rechtsgrundlage.

12-Monats-Frist prüfen

Prüft, ob die Abrechnung rechtzeitig kam - ist der Vermieter zu spät, entfällt oft die Nachzahlung.

Umlageschlüssel checken

Prüft, ob Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauch oder Einheiten als Schlüssel passen, inklusive Heizkosten.

Widerspruchsschreiben

Erstellt ein fertiges Widerspruchsschreiben mit deinen Daten und den konkreten Beanstandungen.

Läuft lokal, ohne Konto

Alle Prüfungen passieren im Browser. Deine Abrechnungsdaten verlassen dein Gerät nicht.

So funktioniert es

  1. 1

    Wohnfläche eingeben

    Gib die Wohnfläche an, damit die Kosten pro Quadratmeter richtig berechnet werden.

  2. 2

    Posten übernehmen

    Trag die Beträge deiner Abrechnung in die passenden Betriebskostenarten ein.

  3. 3

    Ergebnis prüfen

    Die Ampel zeigt auffällige Posten, unzulässige Kosten und ob die Frist eingehalten wurde.

  4. 4

    Widerspruch erstellen

    Bei Auffälligkeiten das fertige Widerspruchsschreiben erzeugen und an den Vermieter schicken.

Wer das braucht

Mieter, die eine hohe Nachzahlung nicht ungeprüft akzeptieren wollen.
Alle, die wissen wollen, ob ein Posten auf der Abrechnung überhaupt erlaubt ist.
Menschen, die prüfen, ob die Abrechnung noch fristgerecht kam.
Bewohner großer Häuser, bei denen sich Verteilfehler schnell summieren.
Jeder, der einen fundierten Widerspruch an den Vermieter formulieren muss.

Häufige Fragen

Welche Nebenkosten darf der Vermieter überhaupt umlegen?

Nur die 17 Betriebskostenarten aus § 2 der Betriebskostenverordnung, zum Beispiel Grundsteuer, Wasser, Heizung, Aufzug, Müllabfuhr und Gebäudereinigung. Die Liste ist abschließend. Was dort nicht steht, ist nicht umlagefähig und darf nicht auf der Abrechnung stehen.

Sind Verwaltungs- und Reparaturkosten erlaubt?

Nein. Verwaltungskosten, Reparaturen und Instandhaltung, Bankgebühren oder Rechtsschutzversicherungen gehören nicht in die Nebenkostenabrechnung. Sie tauchen trotzdem oft auf. Der Prüfer erkennt diese typischen unzulässigen Posten und nennt dir die Rechtsgrundlage für den Widerspruch.

Bis wann muss die Abrechnung da sein?

Der Vermieter muss die Abrechnung spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zustellen (§ 556 Abs. 3 BGB). Kommt sie später, kann er eine Nachzahlung in der Regel nicht mehr verlangen - dein Guthaben musst du aber weiterhin bekommen.

Wie schnell muss ich widersprechen?

Für einen Einwand gegen die Abrechnung hast du nach Zugang zwölf Monate Zeit (§ 556 Abs. 3 BGB). Nutze die Zeit, um die Belege einzusehen und die Posten zu prüfen. Der Prüfer hilft dir, die Fehler zu finden, und erstellt dir das Widerspruchsschreiben.

Ersetzt das eine Rechtsberatung?

Nein. Der Prüfer gibt dir eine fundierte Einordnung mit den echten Paragrafen und bundesweiten Vergleichswerten, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung. Die Vergleichszahlen sind Durchschnitte, keine Werte für genau deinen Ort. Bei Streit hilft der Mieterverein oder ein Fachanwalt.

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