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Was Löschkonzept Generator kann
Die DSGVO verlangt mit dem Grundsatz der Speicherbegrenzung, dass personenbezogene Daten gelöscht werden, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Was in der Theorie einleuchtet, scheitert in der Praxis oft an einer simplen Frage: Wer löscht eigentlich was, wann und mit welcher Methode? Ohne ein schriftliches Löschkonzept bleibt das Zufall - und Zufall ist bei einer Datenschutzprüfung genau das Falsche. Der Generator gibt dir eine klare Struktur.
Kern des Werkzeugs ist eine Bibliothek typischer Datenkategorien - von Bewerberdaten über Kundenstammdaten und Rechnungen bis zu Bewerbungsunterlagen und Protokolldaten. Jede Kategorie kommt mit vorbelegten Vorschlägen: Rechtsgrundlage, Aufbewahrungsfrist, Löschmethode, Löschauslöser und Verantwortlichkeit. Du wählst die Kategorien aus, die auf deinen Betrieb zutreffen, und passt sie an, statt bei null anzufangen.
Zu jeder Kategorie legst du fest, wie gelöscht wird: physisch, digital oder beides. Ein Papierordner wandert in den Aktenvernichter, ein Datensatz wird sicher aus der Datenbank entfernt, manche Unterlagen beides. Der Löschauslöser sagt, was die Frist in Gang setzt - etwa das Ende eines Vertrags oder der Abschluss einer Bewerbung. Und die Verantwortlichkeit hält fest, wer den Löschvorgang tatsächlich anstößen muss.
Fehlt eine wichtige Angabe oder ist eine Frist unplausibel, weist dich das Werkzeug mit einem Hinweis darauf hin, bevor du das Konzept fertigstellst. So fällt nicht erst bei der Prüfung auf, dass eine Kategorie ohne Frist oder ohne Verantwortlichen dasteht. Neben den fertigen Vorlagen kannst du jederzeit eigene Kategorien anlegen, die es in der Bibliothek nicht gibt.
Mehrere Ansichten zeigen dein Konzept aus verschiedenen Blickwinkeln: die Bibliothek zum Auswählen, die Konzeptansicht mit allen gewählten Kategorien, eine Timeline der Fristen und eine Vorschau des fertigen Dokuments. So behältst du beim Zusammenstellen den Überblick und siehst, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Das fertige Konzept lässt sich drucken oder ablegen.
Der Generator strukturiert deine Angaben und liefert eine solide Grundlage, trifft aber keine rechtsverbindliche Aussage darüber, welche Frist oder Löschmethode in deinem konkreten Fall korrekt ist. Aufbewahrungsfristen können sich überlagern und hängen vom Einzelfall ab. Nutze das Werkzeug für die Struktur und die Dokumentation, und lass das Konzept im Zweifel von einer Datenschutz-Fachkraft prüfen.
Funktionen
Bibliothek typischer Kategorien
Bewerber-, Kunden-, Rechnungs- und Protokolldaten kommen vorbelegt mit Frist, Methode und Verantwortlichkeit.
Löschmethode festlegen
Physisch, digital oder beides - du bestimmst, wie jede Datenkategorie tatsächlich gelöscht wird.
Löschauslöser und Verantwortliche
Halte fest, was die Frist in Gang setzt und wer den Löschvorgang anstoßen muss.
Plausibilitäts-Hinweise
Fehlende Angaben oder unstimmige Fristen werden markiert, bevor du das Konzept fertigstellst.
Eigene Kategorien
Was die Bibliothek nicht abdeckt, legst du selbst an - dein Konzept passt zu deinem Betrieb.
Mehrere Ansichten
Bibliothek, Konzept, Timeline und Dokumentvorschau - dein Löschkonzept aus jedem Blickwinkel.
Drucken und ablegen
Das fertige Konzept druckst du sauber aus oder legst es als Nachweis deiner Löschorganisation ab.
So funktioniert es
- 1
Kategorien auswählen
Wähle aus der Bibliothek die Datenkategorien, die auf deinen Betrieb zutreffen, oder lege eigene an.
- 2
Fristen und Methoden anpassen
Prüfe die vorbelegten Fristen, Löschmethoden und Verantwortlichkeiten und passe sie an deinen Fall an.
- 3
Hinweise abarbeiten
Ergänze fehlende Angaben, auf die dich das Werkzeug hinweist, damit dein Konzept vollständig ist.
- 4
Konzept erzeugen
Sieh dir die Vorschau an und drucke das fertige Löschkonzept oder lege es zu deinen Datenschutzunterlagen.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Was ist ein Löschkonzept?
Ein Löschkonzept ist ein Dokument, das systematisch festhält, welche Datenkategorien dein Unternehmen führt, wie lange sie aufbewahrt werden, wann und wie sie gelöscht werden und wer dafür verantwortlich ist. Es setzt den DSGVO-Grundsatz der Speicherbegrenzung praktisch um.
Macht der Generator mein Konzept rechtssicher?
Nein. Der Generator liefert eine solide Struktur und vorbelegte Vorschläge, trifft aber keine rechtsverbindliche Aussage für deinen Einzelfall. Welche Frist genau gilt, hängt vom Sachverhalt ab. Im Zweifel lässt du das Konzept von einer Datenschutz-Fachkraft prüfen.
Was ist der Unterschied zum Löschfristen Planner?
Das Löschkonzept ist das grundlegende Dokument, das deine Datenkategorien, Methoden und Verantwortlichkeiten beschreibt. Der Löschfristen Planner ist das operative Werkzeug, mit dem du konkrete Fristen terminierst und vor fälligen Löschungen gewarnt wirst. Beide ergänzen sich.
Welche Löschmethoden gibt es?
Das Werkzeug unterscheidet physisch, digital und beides. Papierunterlagen werden physisch vernichtet, digitale Datensätze sicher aus den Systemen entfernt, und manche Kategorien erfordern beides, weil sie in beiden Formen vorliegen.
Kann ich eigene Datenkategorien anlegen?
Ja. Neben den fertigen Vorlagen aus der Bibliothek kannst du jederzeit eigene Kategorien mit eigener Frist, Methode und Verantwortlichkeit anlegen, damit das Konzept genau zu deinem Betrieb passt.
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