Ein Blick hinein
Diese sichere Vorschau zeigt, wofür das Werkzeug da ist, ohne kontogebundene Aktionen auszuführen.
Was Signaturmappe kann
Der klassische Weg, eine Unterschrift einzuholen, geht so: PDF per Mail schicken, Gegenseite druckt aus, unterschreibt, fotografiert schief mit dem Handy, schickt ein 8-MB-JPEG zurück, du druckst das aus und heftest es ab. Zwei Drucker, drei Tage, null Nachvollziehbarkeit. Die Signaturmappe ersetzt diesen Papier-Umweg durch einen Link.
Der Ablauf ist bewusst simpel. Du wählst ein PDF aus deinem Aktenschrank oder lädst es direkt vom Gerät hoch - den Vertrag, das Angebot, die Vereinbarung - und trägst bis zu 10 Personen ein. Dann tippst du auf dem PDF an, wo jede Person unterschreiben soll, gern auch mehrmals, etwa für ein Kürzel auf jeder Seite. Die Personen können parallel unterschreiben oder in einer festen Reihenfolge, wenn erst der Geschäftsführer und dann der Kunde ran soll. Jede Person bekommt einen persönlichen Link per Mail, den du zusätzlich kopieren kannst, falls du ihn lieber selbst per Messenger weitergibst.
Wer den Link öffnet, sieht das Dokument im Browser, sieht, wo die eigene Unterschrift hinkommt, und unterschreibt direkt dort: zeichnen mit Finger oder Maus, oder den Namen tippen. Kein Konto, keine App-Installation, kein "Bitte registrieren Sie sich zunächst". Die Seite sagt auch klar, was wir zum Nachweis speichern: Zeitpunkt, IP-Adresse und Browser.
Sobald alle unterschrieben haben, baut die Signaturmappe das fertige PDF zusammen: deine Seiten mit den Unterschriften an den gewählten Stellen, dazu ein Protokoll am Ende mit Name, E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, gekürzter IP-Adresse und der Prüfsumme der Originaldatei. Das Ergebnis landet automatisch in deinem Aktenschrank, und alle, die unterschrieben haben, bekommen es per E-Mail - als Anhang und als Download-Link. Nebenbei führt ein Verlauf Buch: verschickt, geöffnet, unterschrieben. Du kannst Links neu verschicken, den Vorgang zurückziehen und die Gültigkeit der Links auf 7 bis 90 Tage einstellen.
Jetzt der Teil, den dir große E-Signatur-Anbieter gern im Kleingedruckten verstecken: Rechtlich ist das eine einfache elektronische Unterschrift (Textform nach § 126b BGB) mit Protokoll. Für viele Verträge des Geschäftsalltags - Angebote, Auftragsbestätigungen, Dienstleistungsverträge, NDAs, Freelancer-Vereinbarungen - reicht das, weil diese Verträge keine gesetzliche Schriftform verlangen. Im Streitfall entscheidet das Gericht frei, wie viel das Protokoll beweist, und ein Protokoll mit Zeitpunkt und Prüfsumme ist deutlich mehr als ein schiefes Handy-Foto.
Was die Signaturmappe NICHT ist: eine qualifizierte elektronische Signatur. Die gibt es nur bei zugelassenen Anbietern mit Identitätsprüfung. Wo das Gesetz eine Unterschrift auf Papier verlangt, reicht die Signaturmappe nicht, zum Beispiel bei der Kündigung oder dem Aufhebungsvertrag eines Jobs, beim befristeten Arbeitsvertrag (sonst gilt er als unbefristet), beim Mietvertrag für eine Wohnung über mehr als ein Jahr (die feste Laufzeit kann wegfallen), bei der Kündigung einer Wohnung und bei der Bürgschaft. Das sagen wir dir, bevor du unterschreiben lässt, nicht danach. Im Zweifel fragst du eine Anwältin oder einen Anwalt.
Für alles andere gilt: Unterschrift anfordern sollte so einfach sein wie eine Mail schicken. PDF wählen, Personen eintragen, Stellen antippen, abschicken, fertig unterschrieben zurück. Ohne Drucker, ohne US-Cloud, ohne dass deine Vertragspartner erst ein Konto bei irgendwem eröffnen müssen.
Funktionen
Unterschrift direkt im Dokument
Du tippst auf dem PDF an, wo jede Person unterschreibt - auch mehrere Stellen, etwa Kürzel auf jeder Seite. Genau dort landet die Unterschrift.
Bis zu 10 Personen
Alle parallel oder in fester Reihenfolge - wenn erst intern freigegeben und dann extern unterschrieben werden soll, bildest du das einfach ab.
Persönlicher Link, kein Konto nötig
Jede Person bekommt ihren Link per Mail - und du kannst ihn zusätzlich kopieren und selbst weitergeben. Unterschrieben wird direkt im Browser.
Zeichnen oder tippen
Unterschrift mit Finger oder Maus zeichnen oder den Namen tippen - beides funktioniert am Handy genauso wie am Rechner.
Protokoll im PDF
Am Ende des fertigen PDFs steht ein Protokoll: Name, E-Mail, Zeitpunkt, gekürzte IP-Adresse und die Prüfsumme der Originaldatei. Namen in kyrillischer, griechischer oder türkischer Schrift stehen dort genau so, wie sie geschrieben werden.
Alle bekommen das fertige PDF
Das unterschriebene PDF landet in deinem Aktenschrank, und jede Person, die unterschrieben hat, bekommt es per E-Mail. So hat jede Seite einen Nachweis, was unterschrieben wurde.
Aus dem Aktenschrank oder vom Gerät
PDF aus dem Aktenschrank wählen oder direkt hochladen - die Datei landet dann auch in deinem Aktenschrank unter /Dokumente.
Ehrliche Rechtslage
Einfache elektronische Unterschrift mit Protokoll. Wo das Gesetz eine Unterschrift auf Papier verlangt, etwa bei der Kündigung eines Jobs oder einem Mietvertrag für eine Wohnung über mehr als ein Jahr, sagen wir es dir klar.
So funktioniert es
- 1
PDF wählen
Vertrag, Angebot oder Vereinbarung aus dem Aktenschrank wählen oder direkt vom Gerät hochladen.
- 2
Personen eintragen
Bis zu 10 Personen mit Name und E-Mail. Parallel oder in fester Reihenfolge - du legst fest, wer wann dran ist. Gültigkeit der Links: 7 bis 90 Tage.
- 3
Stellen antippen
Auf dem PDF antippen, wo jede Person unterschreibt. Ohne Feld steht die Unterschrift nur im Protokoll am Ende.
- 4
Links verschicken
Jede Person bekommt ihren persönlichen Link per Mail. Du kannst die Links auch kopieren und selbst verschicken.
- 5
Fertiges PDF für alle
Sobald alle unterschrieben haben, liegt das PDF mit den Unterschriften und dem Protokoll in deinem Aktenschrank, und alle, die unterschrieben haben, bekommen es per E-Mail.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Ist so eine Unterschrift rechtsgültig?
Das hängt vom Vertrag ab. Viele Geschäfte in Deutschland sind formfrei - Angebote, Auftragsbestätigungen, Dienstleistungsverträge, NDAs und Freelancer-Vereinbarungen brauchen keine gesetzliche Schriftform. Die Signaturmappe liefert eine einfache elektronische Unterschrift mit Protokoll (rechtlich: Textform nach § 126b BGB). Das Protokoll mit Zeitpunkt und Prüfsumme kann im Streitfall als Beweis dienen, wie viel es beweist, entscheidet das Gericht. Wo das Gesetz eine Unterschrift auf Papier verlangt, reicht sie nicht - siehe nächste Frage.
Wann reicht die Signaturmappe nicht?
Immer dann, wenn das Gesetz eine Unterschrift auf Papier verlangt. Die häufigsten Fälle: Kündigung oder Aufhebungsvertrag eines Jobs (§ 623 BGB), befristeter Arbeitsvertrag (sonst gilt er als unbefristet, § 14 Abs. 4 TzBfG), Mietvertrag für eine Wohnung über mehr als ein Jahr (die feste Laufzeit kann wegfallen, § 550 BGB), Kündigung einer Wohnung (§ 568 BGB) und Bürgschaft (§ 766 BGB). Dafür brauchst du Papier mit eigenhändiger Unterschrift. Die Signaturmappe ist auch keine qualifizierte elektronische Signatur, die gibt es nur bei zugelassenen Anbietern mit Identitätsprüfung. Im Zweifel fragst du eine Anwältin oder einen Anwalt.
Brauchen die Unterzeichner ein Konto?
Nein. Jede Person bekommt einen persönlichen Link per Mail (den du auch kopieren und selbst weitergeben kannst), öffnet ihn im Browser und unterschreibt - zeichnen oder tippen. Keine Registrierung, keine App. Nur du als Absender brauchst ein Plus-Konto.
Was steht im Protokoll?
Pro Person: Name, E-Mail-Adresse, Zeitpunkt der Unterschrift, die gekürzte IP-Adresse und wo die Unterschrift im Dokument steht. Dazu die Prüfsumme der Originaldatei, mit der sich zeigen lässt, dass die hochgeladene Datei nicht verändert wurde. Das Protokoll hängt am Ende des fertigen PDFs. Die vollständige IP-Adresse und den Browser speichern wir zum Nachweis beim Vorgang, das steht auch auf der Unterschriftsseite.
Bekommen die Unterzeichner das fertige Dokument?
Ja. Sobald alle unterschrieben haben, bekommt jede Person das unterschriebene PDF per E-Mail, als Anhang und als Download-Link. Der Link funktioniert mindestens 30 Tage nach der letzten Unterschrift.
Können mehrere Personen in einer bestimmten Reihenfolge unterschreiben?
Ja. Bis zu 10 Personen, wahlweise alle parallel oder in einer festen Reihenfolge. Bei fester Reihenfolge kann die nächste Person erst unterschreiben, wenn die vorherige fertig ist - praktisch, wenn intern erst freigegeben werden muss, bevor der Kunde unterschreibt.
Was kostet die Signaturmappe?
Sie ist Teil des Plus-Tarifs: 16,99 € im Monat oder 169,90 € im Jahr, inklusive MwSt. - zusammen mit Aktenschrank, Fristenwächter, Rechnungssystem und dem Rest der Plus-Werkzeuge. Bis zum 15. Dezember 2026 gibt es gestaffelte Gründerpreise - je früher du einsteigst, desto günstiger, und dein Einstiegspreis bleibt, solange dein Abo läuft. Deine Unterzeichner zahlen nichts und brauchen kein Konto.
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