Ein Blick hinein
Diese sichere Vorschau zeigt, wofür das Werkzeug da ist, ohne kontogebundene Aktionen auszuführen.
Was Stundenlohn- und Arbeitszeit-Rechner kann
Auf der Lohnabrechnung steht ein Monatsbetrag, im Stellenangebot ein Stundenlohn, und beim Nebenjob wieder etwas ganz anderes. Vergleichen lässt sich das erst, wenn alles auf dieselbe Einheit gebracht ist. Genau das macht der Rechner: Du tippst deinen Bruttolohn und deine Wochenstunden ein, und das Ergebnis steht sofort da, ohne Knopf und ohne Wartezeit.
Für den Weg vom Monat zur Stunde gibt es mehrere Rechenwege, und alle sind im Alltag zu finden. Am verbreitetsten ist die 13-Wochen-Rechnung: Ein Quartal hat 13 Wochen, also rechnet man Monatslohn mal 3 geteilt durch 13 geteilt durch die Wochenstunden. Viele Arbeitsverträge nehmen die gerundete Faustregel von 4,33 Wochen pro Monat, der öffentliche Dienst nach TVöD und TV-L rechnet mit dem 4,348-fachen der Wochenarbeitszeit. Der Rechner zeigt dir alle drei nebeneinander, damit du siehst, wie klein oder groß der Unterschied bei dir ist.
Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 Euro brutto pro Stunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro, so steht es in der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung. Der Rechner prüft deinen Stundenlohn gegen beide Werte. Liegt er darunter, siehst du, wie viel dir pro Stunde und pro Monat fehlt, und bekommst die nächsten Schritte: Gespräch mit dem Arbeitgeber, die Mindestlohn-Hotline des Bundesarbeitsministeriums und den Hinweis, dass Ausschlussfristen im Vertrag für den Mindestlohn nicht gelten.
Für das Netto pro Stunde nutzt der Rechner dieselbe Lohnsteuer- und Sozialabgaben-Rechnung wie unser Brutto-Netto-Rechner. Du wählst Steuerklasse und Kinder, auf Wunsch auch Bundesland, Kirchensteuer und Alter. Der Rechner erkennt dabei, ob dein Lohn ein Minijob, ein Midijob im Übergangsbereich oder eine reguläre Beschäftigung ist, und sagt dir, was das für deine Abzüge bedeutet.
Beim Minijob hängt alles am Mindestlohn: Die Grenze ist der Mindestlohn mal 130 geteilt durch 3, aufgerundet auf volle Euro. Das ergibt 603 Euro im Monat für 2026 und 633 Euro für 2027 (§ 8 Abs. 1a SGB IV). Der Rechner zeigt dir die Formel und rechnet aus, wie viele Stunden pro Monat und pro Woche bei deinem Stundenlohn unter die Grenze passen. Als Vergleich steht die Mindestvergütung für Azubis daneben, die bei Ausbildungsbeginn 2026 im ersten Jahr 724 Euro beträgt.
Der zweite Teil ist ein Arbeitszeitrechner. Du trägst Beginn, Ende und Pause für einen Tag oder eine ganze Woche ein und bekommst die Arbeitszeit in Stunden und Minuten, als Dezimalzahl und in Industrieminuten. Dabei prüft der Rechner die Regeln des Arbeitszeitgesetzes: 30 Minuten Pause nach 6 Stunden, 45 Minuten nach 9 Stunden, höchstens 8 und ausnahmsweise 10 Stunden am Tag, 11 Stunden Ruhe zwischen zwei Arbeitstagen, dazu Hinweise zu Nachtarbeit und Sonntagsarbeit. Überstunden und Minusstunden gegenüber deinem Vertrag stehen gleich mit dabei, und die Wochentabelle kopierst du mit einem Klick in deine Tabellenkalkulation.
Alle Zahlen sind Richtwerte zum Verstehen und Vorbereiten, keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich sind deine Lohnabrechnung, dein Arbeits- oder Tarifvertrag und im Streitfall das Arbeitsgericht. Was du eintippst, bleibt in deinem Browser.
Funktionen
Monatslohn in Stundenlohn und zurück
Mit der 13-Wochen-Rechnung, der Faustregel 4,33 und dem TVöD-Faktor 4,348 nebeneinander, live beim Tippen.
Mindestlohn-Check 2026 und 2027
Prüft gegen 13,90 Euro (2026) und 14,60 Euro (ab 2027) und zeigt den Fehlbetrag pro Stunde und Monat.
Netto pro Stunde
Mit derselben Lohnsteuer-Rechnung wie der Brutto-Netto-Rechner, inklusive Minijob- und Midijob-Erkennung.
Minijob-Stunden
Wie viele Stunden passen unter 603 Euro (2026) oder 633 Euro (2027)? Mit der Formel aus § 8 SGB IV.
Arbeitszeit mit ArbZG-Prüfung
Pausen nach § 4, Tageshöchstzeit nach § 3, 11 Stunden Ruhe nach § 5, dazu Nacht- und Sonntagshinweise.
Dezimalstunden und Industrieminuten
7:45 sind 7,75 Stunden oder 775 Industrieminuten. Der Umrechner rechnet in alle Richtungen.
So funktioniert es
- 1
Lohn eintippen
Wähle, ob du deinen Monatslohn oder deinen Stundenlohn kennst, und gib den Bruttobetrag und deine Wochenstunden ein.
- 2
Ergebnis ablesen
Stundenlohn, drei Rechenwege, Mindestlohn-Check, Netto pro Stunde und Minijob-Stunden erscheinen sofort.
- 3
Arbeitszeit eintragen
Im Bereich Arbeitszeit gibst du Beginn, Ende und Pause für einen Tag oder die ganze Woche ein und siehst die Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz.
- 4
Tabelle mitnehmen
Kopier die Wochentabelle in deine Tabellenkalkulation, druck sie aus oder rechne mit den tatsächlichen Stunden deinen Stundenlohn neu.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Wie rechne ich meinen Monatslohn in einen Stundenlohn um?
Monatslohn mal 3, geteilt durch 13, geteilt durch die Wochenstunden. Beispiel: 3.000 Euro bei 40 Stunden ergeben 3.000 x 3 / 13 / 40 = 17,31 Euro. Mit der Faustregel 4,33 Wochen pro Monat kommst du auf 17,32 Euro, nach TVöD (4,348) auf 17,25 Euro.
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026 und 2027?
Seit 1. Januar 2026 gilt ein Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2027 sind es 14,60 Euro. Grundlage ist die Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung zum Mindestlohngesetz. Ausnahmen gibt es unter anderem für Azubis, Jugendliche unter 18 ohne Berufsabschluss und Pflichtpraktika (§ 22 MiLoG).
Wie viele Stunden darf ich im Minijob arbeiten?
Das hängt von deinem Stundenlohn ab. Die Grenze liegt 2026 bei 603 Euro im Monat. Beim Mindestlohn von 13,90 Euro sind das höchstens 43,38 Stunden im Monat, etwa 10 Stunden pro Woche. Je höher dein Stundenlohn, desto weniger Stunden passen hinein.
Wie lang muss meine Pause sein?
Nach § 4 Arbeitszeitgesetz brauchst du bei mehr als 6 Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten Pause, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Die Pause darf in Blöcke von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden, und länger als 6 Stunden am Stück darfst du nicht ohne Pause arbeiten.
Was sind Industrieminuten?
Bei Industrieminuten hat eine Stunde 100 statt 60 Minuten. 45 normale Minuten sind 75 Industrieminuten, 7 Stunden 45 Minuten sind 7,75 Stunden. So lassen sich Arbeitszeiten leichter addieren und mit dem Stundenlohn multiplizieren, deshalb rechnen viele Zeiterfassungen und Lohnabrechnungen so.
Wie viele Stunden darf ich am Tag arbeiten?
Nach § 3 Arbeitszeitgesetz höchstens 8 Stunden pro Werktag. Bis zu 10 Stunden sind erlaubt, wenn du im Schnitt von 6 Monaten oder 24 Wochen auf 8 Stunden pro Werktag kommst. Tarifverträge können abweichen. Zwischen zwei Arbeitstagen brauchst du außerdem 11 Stunden Ruhe (§ 5).
Ersetzt der Rechner meine Lohnabrechnung oder eine Beratung?
Nein. Der Rechner liefert Richtwerte, damit du deine Zahlen verstehst und Fragen vorbereiten kannst. Verbindlich sind deine Lohnabrechnung und dein Arbeits- oder Tarifvertrag. Bei Streit um Lohn oder Arbeitszeit helfen Betriebsrat, Gewerkschaft oder eine Fachanwältin für Arbeitsrecht.
Ähnliche Werkzeuge
Brutto-Netto-Rechner
Berechne dein Nettogehalt 2026/2027 - für Angestellte, Selbstständige, SV-Befreite und Geschä…
Minijob-Rechner
Berechne Arbeitgeber-Abgaben und Nettolohn für Minijobs, gewerblich und im Privathaushalt. Re…
Arbeitszeiterfassung
Erfasse deine Arbeitszeiten lokal im Browser. Ein-/Ausstempeln, Pausen, CSV-Export.
Was verdiene ich wirklich?
Finde heraus, was von deinem Brutto wirklich bleibt. Mit Pendlerpauschale, Arbeitgeberanteil…
Urlaubsabgeltungs-Rechner
Berechne die Urlaubsabgeltung für nicht genommene Urlaubstage nach BUrlG §7. Pro-rata bei Tei…
Bereit für Stundenlohn- und Arbeitszeit-Rechner?
Keine Installation. Ein kostenloses Konto genügt. Direkt im Browser öffnen.
Jetzt öffnen