Zum Hauptinhalt springen

Fehler-Bibliothek

E-Rechnung abgelehnt? Jede Regel, erklärt.

Validatoren antworten mit Regel-IDs wie BR-DE-15 oder BR-CO-25. Hier steht, was jede Regel bedeutet, warum sie fehlschlägt und wie Sie sie beheben - auf Basis der offiziellen KoSIT- und EN-16931-Regeltexte, nicht nach Hörensagen.

Datei kostenlos prüfen

Fatale Regeln (Rechnung wird abgelehnt)

  • BR-DE-15 - Jede XRechnung braucht eine Käuferreferenz (BT-10).
  • BR-DE-1 - Die Rechnung muss eine maschinenlesbare Zahlungsanweisung enthalten: mindestens den Zahlungsmittel-Code (BT-81.
  • BR-DE-2 - Die Rechnung muss eine Kontaktgruppe des Verkäufers enthalten: Ansprechpartner oder Abteilung, Telefonnummer u.
  • BR-DE-5 - Ein konkreter Ansprechpartner oder eine Kontaktstelle des Verkäufers (Name oder Abteilung) muss in der Rechnun.
  • BR-DE-6 - Eine Telefonnummer des Verkäufer-Kontakts ist Pflicht - sie muss real aussehen (BR-DE-27 verlangt mindestens d.
  • BR-DE-7 - Eine E-Mail-Adresse des Verkäufer-Kontakts ist Pflicht - mit plausiblem Format (BR-DE-28 prüft u.
  • BR-CO-10 - Die Summe der Positionsnettobeträge im Summenblock muss exakt der Addition aller Zeilennettobeträge entspreche.
  • BR-CO-13 - Nettosumme = Zeilensumme minus Nachlässe plus Zuschläge auf Dokumentebene.
  • BR-CO-14 - Die Gesamt-Umsatzsteuer muss die Summe aller USt-Beträge je Steueraufschlüsselung sein.
  • BR-CO-15 - Brutto = Netto + Umsatzsteuer, centgenau.
  • BR-CO-17 - Je Steuersatz gilt: USt-Betrag = Bemessungsgrundlage mal Steuersatz durch 100, kaufmännisch auf zwei Stellen g.
  • BR-CO-16 - Fälliger Betrag = Brutto minus bereits gezahlter Betrag plus Rundungsbetrag.
  • BR-DE-16 - Sobald irgendeine Umsatzsteuer-Kategorie verwendet wird, muss der Verkäufer seine USt-IdNr.
  • BR-E-10 - Eine steuerbefreite Rechnung braucht einen Befreiungsgrund - als Text oder Code.
  • BR-DE-18 - Skonto-Angaben dürfen im Feld Zahlungsbedingungen (BT-20) nur maschinenlesbar stehen: eine eigene Zeile im For.
  • BR-S-08 - Für jeden Normalsteuersatz (19 % / 7 %) muss die Bemessungsgrundlage in der Steueraufschlüsselung exakt der Su.
  • BR-CL-23 - Mengeneinheiten müssen als UN/ECE-Codes übermittelt werden: 'H87' für Stück, 'HUR' für Stunde, 'DAY' für Tag, .
  • BR-CO-25 - Wenn noch etwas zu zahlen ist (fälliger Betrag größer als null), muss die Rechnung ein Fälligkeitsdatum oder Z.
  • BR-CO-09 - USt-Identifikationsnummern müssen mit dem Länderpräfix beginnen - deutsche also mit 'DE'.
  • BR-DE-23 - Wenn als Zahlungsmittel eine Überweisung angegeben ist (Code 30 oder 58 in BT-81), muss die Überweisungsgruppe.
  • BR-AE-10 - Eine Reverse-Charge-Rechnung (§ 13b UStG) braucht den Grundtext oder -code 'Reverse charge' in der Steueraufsc.
  • PEPPOL-EN16931-R001 - Beim Versand über das Peppol-Netzwerk muss die Prozesskennung (ProfileID) gesetzt sein: urn:fdc:peppol.
  • PEPPOL-EN16931-R120 - Der Zeilennettobetrag muss exakt aus Menge mal Einzelpreis (geteilt durch die Preisbasismenge) plus Zeilenzusc.
  • BR-CO-26 - Mindestens eine Verkäufer-Kennung muss vorhanden sein: eine Kennung, der Handelsregistereintrag oder die USt-I.
  • BR-CL-14 - Ländercodes müssen zweistellig nach ISO 3166-1 angegeben werden: 'DE', nicht 'Deutschland'.
  • BR-DE-3 - Der Ort des Verkäufers ist Pflicht.
  • BR-DE-4 - Die Postleitzahl des Verkäufers ist Pflicht.
  • BR-DE-8 - Der Ort des Käufers ist Pflicht.
  • BR-DE-9 - Die Postleitzahl des Käufers ist Pflicht.
  • BR-DE-10 - Wird eine Lieferadresse angegeben, muss sie einen Ort enthalten.
  • BR-DE-11 - Wird eine Lieferadresse angegeben, muss sie eine Postleitzahl enthalten.
  • BR-DE-14 - In der XRechnung muss in jeder Steueraufschlüsselung der Steuersatz explizit stehen - auch bei 0 % (steuerbefr.
  • BR-16 - Eine Rechnung ohne einzige Rechnungsposition ist ungültig.
  • BR-DE-24 - Bei Kartenzahlung (Code 48, 54 oder 55 in BT-81) muss genau die Karteninformations-Gruppe (BG-18) übermittelt .
  • BR-DE-25 - Bei SEPA-Lastschrift (Code 59 in BT-81) muss genau die Lastschrift-Gruppe (BG-19) übermittelt werden - keine Ü.
  • BR-DE-30 - Eine Lastschrift-Rechnung braucht die Gläubiger-Identifikationsnummer (CID) des Verkäufers.
  • BR-DE-31 - Eine Lastschrift-Rechnung braucht die IBAN des zu belastenden Kontos.

Warnungen (meist angenommen, aber gemeldet)

  • BR-DE-19 - Bei SEPA-Überweisung (Code 58) muss die angegebene IBAN formal gültig sein - inklusive Prüfsumme.
  • BR-DE-20 - Bei SEPA-Lastschrift (Code 59) muss die IBAN des belasteten Kontos formal gültig sein.
  • BR-DE-17 - XRechnung sieht nur acht Rechnungstyp-Codes vor: 326 (Abschlagsrechnung), 380 (Handelsrechnung), 384 (Rechnung.
  • BR-DE-21 - Das Feld BT-24 muss die aktuelle XRechnung-Kennung tragen (z.
  • BR-DE-26 - Eine Rechnungskorrektur (Typcode 384) soll auf die ursprüngliche Rechnung verweisen: Nummer und optional Datum.
  • BR-DE-27 - Die Telefonnummer des Verkäufer-Kontakts (BT-42) muss mindestens drei Ziffern enthalten - Platzhalter wie '-' .
  • BR-DE-28 - Die Kontakt-E-Mail des Verkäufers muss ein plausibles Format haben: genau ein @-Zeichen, keine Punkte oder Lee.

Abgelehnt trotz gültiger Datei? Der Leitweg-ID-Fall

Der Validator prüft nur, DASS eine Käuferreferenz existiert (BR-DE-15) - eine FALSCHE Leitweg-ID besteht die Prüfung und wird erst später von der Empfangsplattform (ZRE/OZG-RE) abgelehnt. Typische Ursachen: Zahlendreher, falsche Länge, Leerzeichen. Übernehmen Sie die Leitweg-ID exakt so, wie die Behörde sie nennt.

Aus dem Standard entfernte Regeln: BR-DE-12, BR-DE-13, BR-DE-29 existieren im aktuellen XRechnung-3.x-Schematron nicht mehr. · E-Rechnungs-Zeitplan 2025-2028