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Lohnt-Sich-Check

Steuererklärung abgeben oder sein lassen? Der Lohnt-Sich-Check klärt in zwölf Fragen, ob du überhaupt zur Abgabe verpflichtet bist (§ 46 EStG), schätzt deine mögliche Erstattung und sagt dir, ob sich für deinen Fall ELSTER, eine Steuersoftware oder doch der Steuerberater lohnt.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Lohnt-Sich-Check kann

Rund 90 Prozent der Steuererklärungen führen zu einer Erstattung, im Schnitt einige hundert bis über tausend Euro. Trotzdem lassen Millionen Menschen ihre Erklärung liegen - aus Angst vor dem Aufwand oder weil sie glauben, es lohne sich für sie nicht. Der Lohnt-Sich-Check räumt mit dieser Unsicherheit auf: Er sortiert deinen Fall in wenigen Minuten ein.

In zwölf Fragen klärt der Check zwei getrennte Dinge. Erstens: Bist du zur Abgabe verpflichtet? Es gibt Pflichtveranlagungen nach § 46 EStG - etwa wenn du Nebeneinkünfte über 410 Euro hattest, Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld, Elterngeld oder Krankengeld über 410 Euro bezogst, mit Steuerklassenkombination III/V oder IV mit Faktor verheiratet bist oder mehrere Arbeitgeber gleichzeitig hattest. Trifft eines dieser Kriterien zu, musst du eine Erklärung abgeben - der Check nennt dir den Grund.

Zweitens: Lohnt es sich freiwillig? Wenn keine Pflicht besteht, kannst du eine Antragsveranlagung machen - und die lohnt sich fast immer, wenn du absetzbare Kosten hattest. Der Check fragt nach den typischen Erstattungstreibern: Pendlerpauschale, Homeoffice, Werbungskosten über dem Pauschbetrag, Handwerkerkosten, Sonderausgaben, Spenden, außergewöhnliche Belastungen wie Krankheitskosten, doppelte Haushaltsführung oder Fortbildung. Aus deinen Antworten schätzt er eine Erstattungsspanne.

Die Fristen macht der Check unmissverständlich klar. Bei Pflichtveranlagung ist der 31. Juli des Folgejahres Stichtag (mit Steuerberater Ende Februar des übernächsten Jahres). Verspätest du dich, drohen Verspätungszuschläge von 0,25 Prozent der Steuer pro Monat, mindestens 25 Euro. Bei der freiwilligen Antragsveranlagung hast du dagegen vier Jahre Zeit - die Festsetzungsfrist. Du kannst also für zurückliegende Jahre noch Geld zurückholen, solange die vier Jahre nicht abgelaufen sind.

Zum Schluss vergleicht der Check die Wege, deine Erklärung zu machen: ELSTER (kostenlos, aber ohne Hilfestellung), kommerzielle Steuersoftware (günstig, mit Fragen-Assistent), Lohnsteuerhilfeverein (persönliche Beratung, einkommensabhängiger Beitrag, spätere Frist) oder Steuerberater (persönlich, optimiert, spätere Frist, teurer). Je nach Komplexität deines Falls empfiehlt der Check den passenden Weg.

Alles läuft im Browser, deine Angaben bleiben auf deinem Gerät. Der Check ist eine Orientierungshilfe, keine Steuerberatung und keine verbindliche Berechnung. Er sagt dir, ob und wie du deine Erklärung angehen solltest - die Zahlen im Detail liefert dann ELSTER, deine Software oder dein Berater.

Funktionen

Pflicht oder freiwillig?

Klärt in zwölf Fragen, ob du nach § 46 EStG abgeben musst oder freiwillig kannst.

Erstattung geschätzt

Aus deinen Antworten zu Werbungskosten und Co. leitet der Check eine Erstattungsspanne ab.

Alle Erstattungstreiber abgefragt

Pendlerpauschale, Homeoffice, Handwerker, Sonderausgaben, Spenden, außergewöhnliche Belastungen.

Fristen klar benannt

31. Juli bei Pflicht, vier Jahre bei freiwilliger Abgabe - inklusive Verspätungszuschlag.

ELSTER, Software oder Berater?

Empfiehlt je nach Komplexität den passenden Weg und vergleicht Kosten und Fristen.

Läuft im Browser

Deine Angaben bleiben auf deinem Gerät. Keine Übertragung, kein Konto zum Prüfen.

So funktioniert es

  1. 1

    Zwölf Fragen beantworten

    Beantworte kurze Ja-Nein-Fragen zu Nebeneinkünften, Lohnersatz, Steuerklasse und Kosten.

  2. 2

    Pflicht-Status sehen

    Der Check sagt dir, ob du zur Abgabe verpflichtet bist und aus welchem Grund.

  3. 3

    Erstattungsschätzung lesen

    Auf Basis deiner absetzbaren Kosten erscheint eine grobe Erstattungsspanne.

  4. 4

    Weg wählen

    ELSTER, Steuersoftware, Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater - der Check empfiehlt.

Wer das braucht

Arbeitnehmer, die unsicher sind, ob sich die Steuererklärung für sie lohnt.
Menschen mit Kurzarbeitergeld, Elterngeld oder Krankengeld, die die Pflicht prüfen.
Alle, die für zurückliegende Jahre noch eine Erstattung holen wollen.
Erstabgeber, die den passenden Weg zwischen ELSTER, Software und Berater suchen.
Paare mit Steuerklasse III/V, die ihre Abgabepflicht klären.

Häufige Fragen

Muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben?

Das hängt von § 46 EStG ab. Pflicht besteht unter anderem bei Nebeneinkünften über 410 Euro, Lohnersatzleistungen über 410 Euro (Kurzarbeitergeld, Elterngeld, Krankengeld), der Steuerklassenkombination III/V oder IV mit Faktor oder mehreren Arbeitgebern gleichzeitig. Trifft nichts davon zu, ist die Abgabe freiwillig - lohnt sich aber meist trotzdem.

Bis wann muss ich abgeben?

Bei Pflichtveranlagung ist der 31. Juli des Folgejahres Stichtag, mit Steuerberater verlängert sich das bis Ende Februar des übernächsten Jahres. Verspätest du dich, kostet das 0,25 Prozent der Steuer pro Monat, mindestens 25 Euro. Bei freiwilliger Abgabe hast du vier Jahre Zeit.

Kann ich für frühere Jahre noch etwas zurückholen?

Ja, wenn keine Abgabepflicht bestand. Für die freiwillige Antragsveranlagung gilt die vierjährige Festsetzungsfrist. Du kannst also rückwirkend für bis zu vier zurückliegende Jahre eine Erklärung einreichen und dir zu viel gezahlte Steuer zurückholen, solange die Frist läuft.

Lohnt sich ein Steuerberater für mich?

Das hängt von der Komplexität ab. Für einen simplen Arbeitnehmerfall reichen ELSTER (kostenlos) oder eine günstige Steuersoftware mit Fragen-Assistent. Ein Lohnsteuerhilfeverein bietet persönliche Beratung zum einkommensabhängigen Beitrag. Ein Steuerberater lohnt sich bei komplexen Fällen, Selbstständigkeit oder wenn du die spätere Abgabefrist brauchst. Der Check ordnet deinen Fall ein.

Ist die Erstattungsschätzung verbindlich?

Nein. Der Check liefert eine grobe Spanne auf Basis deiner Antworten, keine exakte Berechnung und keine Steuerberatung. Die tatsächliche Erstattung hängt von deinen genauen Zahlen ab und ergibt sich erst aus dem Steuerbescheid. Nutze den Check als Orientierung, nicht als Zusage.

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