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Was Belegbox kann
Jeder Selbstständige kennt den Karton. Oder die Schublade, das Portemonnaie-Fach, den Umschlag mit der Aufschrift "Steuer". Darin: Kassenbons, die langsam verblassen, Rechnungen, die niemand zugeordnet hat, und das schlechte Gewissen, das im Januar zur Panik wird. Die Belegbox ist der Ort, an dem Belege ankommen, solange sie noch lesbar sind - fotografiert in dem Moment, in dem du sie in die Hand bekommst.
Der Ablauf: Beleg fotografieren oder hochladen, gern auch mehrere nacheinander - die Batch-Warteschlange arbeitet sie der Reihe nach ab, während du schon den nächsten knipst. Die Texterkennung liest den Beleg und extrahiert, was die Buchhaltung braucht: Betrag, Datum, Händler, MwSt-Satz und Zahlungsart.
Und jetzt der Satz, den dir andere Beleg-Apps nicht sagen: Die Extraktion rät. Kassenbons sind zerknittert, Thermopapier verblasst, und jeder Händler druckt anders. Deshalb markiert die Belegbox unsichere Werte ehrlich mit "geraten - bitte prüfen", statt dir eine heile Welt vorzuspielen, die dir später der Steuerberater um die Ohren haut. Du prüfst kurz, korrigierst wo nötig, und erst dann wird gebucht. Kontrolle statt Blindflug.
Zu jedem Beleg schlägt die Belegbox eine EÜR-Kategorie vor - Bürobedarf, Bewirtung, Fahrtkosten und so weiter - damit du nicht bei jedem Bon neu überlegen musst, wohin damit. Das Original landet währenddessen automatisch im Aktenschrank: benannt nach dem Schema Beleg_Datum_Händler_Betrag und einsortiert unter /Buchhaltung/Belege/{Jahr}. Wenn du in drei Jahren den einen Beleg von damals suchst, findest du ihn - nach Datum, Händler oder Betrag, nicht nach "irgendwo im Karton".
Der letzte Schritt ist der beste: "Als Buchung übernehmen" schreibt den geprüften Beleg direkt als Buchung in den EÜR-Assistenten. Kein Abtippen in eine Excel-Liste, kein zweites Erfassen im Buchhaltungstool. Beleg fotografieren, prüfen, übernehmen - deine Einnahmen-Überschuss-Rechnung wächst nebenbei, mit dem Beleg gleich verknüpft dahinter.
Transparenz beim Datenschutz: Anders als bei unseren Client-only-Werkzeugen läuft die Texterkennung der Belegbox einmal über unseren Server - das Bild wird dort verarbeitet und nicht gespeichert. Gespeichert wird nur, was du behalten willst: der Beleg in deinem Aktenschrank und die Buchung im EÜR-Assistenten. Auf deutschen Servern, versteht sich.
Die Belegbox ist kein Buchhaltungsstudium und will keins sein. Sie ist die Antwort auf eine einzige Frage: Wie kommt der Bon aus meiner Hand in meine EÜR, bevor er verblasst, verloren geht oder im Karton verschimmelt? Antwort: fotografieren, prüfen, übernehmen. Zehn Sekunden statt Januar-Panik.
Funktionen
Fotografieren oder hochladen
Kassenbon mit dem Handy knipsen oder die PDF-Rechnung hochladen - beides landet in derselben Verarbeitung.
Batch-Warteschlange
Mehrere Belege nacheinander erfassen: Die Warteschlange arbeitet sie ab, während du schon den nächsten fotografierst. Der Monatsstapel ist in Minuten drin.
Automatische Extraktion
Betrag, Datum, Händler, MwSt-Satz und Zahlungsart werden aus dem erkannten Text gezogen - die Pflichtfelder deiner Buchhaltung, ohne Abtippen.
Ehrliche "bitte prüfen"-Hinweise
Unsichere Werte werden als geraten markiert, statt still falsch gebucht. Du prüfst und korrigierst, bevor irgendetwas in die EÜR wandert.
EÜR-Kategorie-Vorschlag
Zu jedem Beleg schlägt die Belegbox die passende EÜR-Kategorie vor - Bürobedarf, Bewirtung, Fahrtkosten. Du bestätigst oder wählst um.
Sauber benannt im Aktenschrank
Das Original heißt Beleg_Datum_Händler_Betrag und liegt unter /Buchhaltung/Belege/{Jahr}. Auffindbar nach Datum, Händler oder Betrag - für Jahre.
Ein Klick in den EÜR-Assistenten
"Als Buchung übernehmen" schreibt den geprüften Beleg direkt als Buchung in den EÜR-Assistenten - Beleg und Buchung bleiben verknüpft.
So funktioniert es
- 1
Beleg fotografieren oder hochladen
Bon knipsen oder PDF hochladen - gern gleich mehrere. Die Batch-Warteschlange nimmt alles der Reihe nach.
- 2
Erkennung laufen lassen
Die Texterkennung läuft einmal über unseren Server (das Bild wird dort nicht gespeichert) und extrahiert Betrag, Datum, Händler, MwSt-Satz und Zahlungsart.
- 3
Prüfen und korrigieren
Als geraten markierte Werte kurz gegenprüfen und die vorgeschlagene EÜR-Kategorie bestätigen oder ändern. Dreißig Sekunden, die Fehler im Jahresabschluss verhindern.
- 4
Ablegen lassen
Das Original wandert automatisch als Beleg_Datum_Händler_Betrag in den Aktenschrank unter /Buchhaltung/Belege/{Jahr}.
- 5
Als Buchung übernehmen
Ein Klick schreibt die Buchung in den EÜR-Assistenten. Beleg erfasst, abgelegt, verbucht - fertig, bevor der Kaffee kalt ist.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Wie zuverlässig ist die automatische Erkennung?
Gut genug, um dir das Abtippen zu ersparen - aber nicht unfehlbar, und das sagen wir dir offen. Zerknitterte Bons, verblasstes Thermopapier und exotische Bon-Layouts führen zu Fehlern. Deshalb markiert die Belegbox unsichere Werte mit "geraten - bitte prüfen", und nichts wird gebucht, bevor du es bestätigt hast. Werkzeuge, die dir hundert Prozent Trefferquote versprechen, lügen.
Bleiben meine Belege privat?
Die Texterkennung läuft einmal über unseren Server - anders geht die Erkennung in dieser Qualität nicht -, das Bild wird dabei verarbeitet und nicht gespeichert. Dauerhaft gespeichert wird nur, was du behältst: der Beleg in deinem Aktenschrank und die Buchung im EÜR-Assistenten, auf deutschen Servern. Wir sagen dir das lieber vorher klar, als es in einer Datenschutzerklärung zu verstecken.
Wie kommen die Belege in meine EÜR?
Per Klick. Nach dem Prüfen schreibt "Als Buchung übernehmen" den Beleg als Buchung direkt in den EÜR-Assistenten - mit Betrag, Datum, Kategorie und dem verknüpften Original im Aktenschrank. Kein CSV-Export, kein zweites Erfassen, keine Excel-Zwischenschicht.
Kann ich viele Belege auf einmal erfassen?
Ja. Fotografiere oder lade mehrere Belege nacheinander hoch - die Batch-Warteschlange arbeitet sie der Reihe nach ab, während du weitermachst. Der gefürchtete Monats- oder Quartalsstapel ist so in ein paar Minuten erfasst statt an einem verlorenen Sonntag.
Wo und wie werden die Originale abgelegt?
Automatisch im Aktenschrank unter /Buchhaltung/Belege/{Jahr}, benannt nach dem Schema Beleg_Datum_Händler_Betrag. Du findest jeden Beleg später über Datum, Händler oder Betrag wieder - auch den Bewirtungsbeleg von vor drei Jahren, nach dem das Finanzamt fragt.
Was kostet die Belegbox?
Sie ist Teil des Plus-Tarifs: 16,99 Euro im Monat oder 169,90 Euro im Jahr, inklusive MwSt. - zusammen mit EÜR-Assistent, Aktenschrank, Rechnungssystem und dem Rest der Plus-Werkzeuge. Bis zum 30. November 2026 gibt es gestaffelte Gründerpreise - je früher du einsteigst, desto günstiger, und dein Einstiegspreis bleibt, solange dein Abo läuft.
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