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Was DATEV EÜR-Export kann
Die letzte Meile zwischen deiner Buchhaltung und dem Steuerberater ist oft die schmerzhafteste. Du hast alles erfasst, aber am Ende landet ein Stapel Belege und eine Excel-Tabelle beim Berater, der daraus wieder händisch Buchungen klopft - und dir die Zeit in Rechnung stellt. Der DATEV EÜR-Export schneidet diesen Schritt heraus, indem er deine EÜR-Daten direkt in das Format bringt, das die DATEV-Software des Beraters versteht.
Das Format ist der DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Standard, eine ASCII-Datei mit einer festen Kopfzeile und einer Zeile pro Buchungssatz. Genau diese Struktur erwartet die DATEV-Schnittstelle. Der Export baut Kopf und Zeilen korrekt zusammen, sodass der Berater die Datei ohne Nacharbeit importieren kann, statt sie erst aufwendig zu reparieren.
Der Kern der Übersetzung ist die Kontierung. Deine EÜR-Kategorien - Wareneingang, Reisekosten, Bewirtung, Kfz, Raumkosten und so weiter - werden auf die passenden Konten des Standardkontenrahmens gemappt. Du wählst zwischen SKR03 und SKR04, den beiden gängigen Kontenrahmen, und der Export setzt Konto und Gegenkonto automatisch. So spricht deine Buchhaltung dieselbe Sprache wie die deines Beraters.
Belegnummern und Buchungssätze laufen sauber durch. Jede Buchung bekommt ihre Belegnummer, Betrag, Datum, Konto und Gegenkonto, damit der Stapel prüfbar bleibt und sich jede Zeile bis zum Ursprungsbeleg zurückverfolgen lässt. Das ist nicht nur bequem, sondern auch die Grundlage für eine GoBD-konforme, nachvollziehbare Buchführung.
Der Export ist als Übergabewerkzeug gedacht, nicht als Ersatz für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Er nimmt euch das mechanische Abtippen ab, damit ihr euch auf die inhaltlichen Fragen konzentrieren könnt. Die Kontierung ist ein Vorschlag auf Basis der üblichen Zuordnung - der Berater kann sie im Einzelfall anders sehen, etwa bei Sonderkonten oder abweichenden Mandantenstammdaten.
Die Aufbereitung läuft geschützt, deine Buchungsdaten bleiben in deiner Kontrolle. Der DATEV EÜR-Export ersetzt keine Steuerberatung und keine verbindliche Kontierungsentscheidung. Sprich die Kontenrahmen-Wahl und einzelne Zuordnungen mit deinem Berater ab, dann spart euch der Stapel beim Jahresabschluss echte Stunden.
Funktionen
DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Format
Kopfzeile und Buchungszeilen nach dem DATEV-EXTF-Standard - genau die ASCII-Struktur, die die Schnittstelle erwartet.
SKR03 und SKR04
Wähle den Kontenrahmen deines Beraters, und der Export setzt Konto und Gegenkonto passend.
Automatische Kontierung
EÜR-Kategorien wie Reisekosten, Bewirtung oder Kfz werden auf die richtigen Standardkonten gemappt.
Belegnummern erhalten
Jede Buchung behält ihre Belegnummer, damit sich der Stapel bis zum Ursprungsbeleg zurückverfolgen lässt.
Direkte Übergabe an den Berater
Der Berater importiert die Datei ohne Nacharbeit, statt deine Zahlen erneut abzutippen.
GoBD-taugliche Struktur
Nachvollziehbare Buchungssätze mit Datum, Betrag, Konto und Gegenkonto bilden die Grundlage einer sauberen Buchführung.
Aufbereitung bleibt geschützt
Deine Buchungsdaten bleiben in deiner Kontrolle - kein unnötiger Umweg über Dritte.
So funktioniert es
- 1
EÜR-Daten bereitstellen
Nimm deine erfassten Einnahmen und Ausgaben mit Kategorie, Datum, Betrag und Belegnummer als Ausgangsbasis.
- 2
Kontenrahmen wählen
SKR03 oder SKR04 - richte dich nach dem Kontenrahmen, den dein Steuerberater verwendet.
- 3
Kontierung prüfen
Sieh dir die vorgeschlagene Zuordnung der Kategorien zu Konten an und passe Sonderfälle an.
- 4
Buchungsstapel exportieren
Erzeuge die EXTF-Datei und übergib sie deinem Berater zum direkten Import in DATEV.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Was ist ein DATEV-Buchungsstapel?
Ein DATEV-Buchungsstapel ist eine ASCII-Datei im EXTF-Standard mit einer festen Kopfzeile und einer Zeile pro Buchungssatz. Steuerberater lesen diese Datei direkt in ihre DATEV-Software ein, ohne die Buchungen manuell erfassen zu müssen.
Was ist der Unterschied zwischen SKR03 und SKR04?
SKR03 und SKR04 sind die beiden gängigen Standardkontenrahmen. SKR03 ist prozessorientiert, SKR04 abschlussorientiert. Welchen dein Berater nutzt, entscheidet, auf welche Konten deine Kategorien gemappt werden - wähle daher denselben Rahmen wie dein Berater.
Muss ich die Kontierung selbst kennen?
Nein. Der Export mappt deine EÜR-Kategorien automatisch auf die passenden Standardkonten und setzt Konto und Gegenkonto. Du solltest die Zuordnung aber mit deinem Berater abstimmen, weil Sonderkonten oder Mandantenstammdaten abweichen können.
Kann mein Steuerberater die Datei direkt einlesen?
Ja, das ist der Sinn des Formats. Weil die Datei dem DATEV-EXTF-Standard folgt, importiert der Berater sie ohne Nacharbeit. Das spart die Zeit, die sonst für das manuelle Nachbuchen anfällt.
Bleiben die Belegnummern erhalten?
Ja. Jede Buchung behält ihre Belegnummer neben Datum, Betrag, Konto und Gegenkonto. So bleibt der Stapel prüfbar und jede Zeile lässt sich bis zum Ursprungsbeleg zurückverfolgen - wichtig für eine GoBD-konforme Buchführung.
Ersetzt der Export meinen Steuerberater?
Nein. Der Export ist ein Übergabewerkzeug, das euch das mechanische Abtippen abnimmt. Die Kontierung ist ein Vorschlag, und die inhaltliche Prüfung sowie der Jahresabschluss bleiben Sache deines Beraters. Das ist keine Steuerberatung.
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