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Was Arbeitskündigung kann
Die Eigenkündigung des Arbeitsvertrags ist einer der Momente, in denen ein kleiner Formfehler teuer wird. Eine Kündigung per E-Mail oder WhatsApp ist unwirksam, weil das Gesetz die Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift nach § 623 BGB verlangt. Wer die Frist falsch berechnet, bleibt womöglich einen Monat länger gebunden als gedacht. Die Arbeitskündigung nimmt dir beides ab: korrekte Form und korrekte Frist.
Vier Arten der Beendigung deckt das Werkzeug ab. Die ordentliche Kündigung mit gesetzlicher oder vertraglicher Frist ist der Normalfall. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB kommt bei schweren Vertragsverletzungen des Arbeitgebers infrage. Die Probezeitkündigung nutzt die verkürzten Fristen der ersten sechs Monate. Und der Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu einem frei vereinbarten Termin.
Die Kündigungsfrist berechnet das Tool auf Basis von § 622 BGB. Für Arbeitnehmer gilt in der Regel eine Grundfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Das Werkzeug zeigt dir außerdem die Tabelle der Arbeitgeberfristen, die mit der Betriebszugehörigkeit steigen, damit du die Systematik verstehst und deine Frist im Kontext siehst.
Über die reine Kündigung hinaus kannst du gleich die Ansprüche mit anfordern, die dir zustehen. Das qualifizierte Arbeitszeugnis nach § 109 GewO gehört dazu, ebenso die Abgeltung des Resturlaubs nach § 7 Abs. 4 BUrlG und, wo gewünscht, eine unwiderrufliche Freistellung bis zum Vertragsende. So steht alles in einem Schreiben, statt dass du später nachfassen musst.
Ein eigener Reiter erklärt die rechtliche Lage, ein weiterer zeigt die Fristen, und die Vorschau baut das fertige Schreiben in Echtzeit auf. Am Ende exportierst du die Kündigung als PDF, druckst sie aus, unterschreibst eigenhändig und lässt sie dem Arbeitgeber nachweisbar zugehen - idealerweise per Einwurf-Einschreiben oder persönlich mit Zeugen.
Ehrlich eingeordnet: Für die geplante Eigenkündigung zum nächstmöglichen Termin ist das Werkzeug genau richtig. Bei einer außerordentlichen Kündigung, einem angebotenen Aufhebungsvertrag mit Abfindung oder wenn Streit mit dem Arbeitgeber im Raum steht, solltest du zusätzlich arbeitsrechtlichen Rat einholen - ein Aufhebungsvertrag kann etwa eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld auslösen. Das Tool erstellt das Schreiben, ersetzt aber keine Rechtsberatung.
Funktionen
Vier Beendigungsarten
Ordentlich, außerordentlich nach § 626 BGB, Probezeit oder Aufhebungsvertrag - je nach deiner Situation.
Fristenberechnung nach § 622 BGB
Berechnet deine Kündigungsfrist und zeigt die Arbeitgeber-Fristentabelle nach Betriebszugehörigkeit.
Arbeitszeugnis anfordern
Gleich das qualifizierte Arbeitszeugnis nach § 109 GewO im selben Schreiben mit anfordern.
Resturlaub und Freistellung
Abgeltung des Resturlaubs nach § 7 Abs. 4 BUrlG und eine unwiderrufliche Freistellung mit aufnehmen.
Schriftform gewahrt
Das Schreiben ist auf die gesetzlich nötige Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift ausgelegt, nicht auf E-Mail.
Vorschau und PDF-Export
Live-Vorschau des fertigen Schreibens und Export als PDF zum Ausdrucken und Unterschreiben.
So funktioniert es
- 1
Art wählen
Ordentlich, außerordentlich, Probezeit oder Aufhebungsvertrag - passend zu deiner Lage auswählen.
- 2
Daten eingeben
Arbeitgeber, Eintrittsdatum und dein gewünschtes Enddatum eintragen. Das Tool berechnet die Frist.
- 3
Ansprüche mitnehmen
Arbeitszeugnis, Resturlaubsabgeltung und Freistellung anhaken, damit alles in einem Schreiben steht.
- 4
Exportieren und zustellen
Als PDF exportieren, ausdrucken, eigenhändig unterschreiben und nachweisbar zustellen.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Kann ich per E-Mail kündigen?
Nein. Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses bedarf der Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift nach § 623 BGB. Eine E-Mail, ein Fax oder eine WhatsApp-Nachricht sind unwirksam. Deshalb erstellt das Tool ein Schreiben zum Ausdrucken und Unterschreiben, das du im Original zustellst.
Welche Kündigungsfrist habe ich als Arbeitnehmer?
Nach § 622 BGB gilt für Arbeitnehmer grundsätzlich eine Grundfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Der Arbeitsvertrag oder ein Tarifvertrag kann davon abweichen, oft in Form längerer Fristen. Das Tool berechnet deine Frist und zeigt zusätzlich die nach Betriebszugehörigkeit gestaffelten Arbeitgeberfristen.
Sollte ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben?
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu einem frei vereinbarten Termin, oft mit Abfindung. Achtung: Er kann eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld auslösen, weil du an der Beendigung mitwirkst. Bevor du unterschreibst, solltest du die Bedingungen und die sozialrechtlichen Folgen prüfen lassen.
Wie fordere ich mein Arbeitszeugnis an?
Du hast nach § 109 GewO Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, das Leistung und Verhalten bewertet. Das Tool nimmt diese Anforderung auf Wunsch direkt in die Kündigung auf, sodass du den Anspruch schriftlich geltend machst, statt später nachzufragen. Bewerten lassen kannst du das erhaltene Zeugnis später mit dem Arbeitszeugnis-Decoder.
Was ist der Unterschied zum allgemeinen Kündigungsschreiben?
Das allgemeine Kündigungsschreiben deckt Alltagsverträge wie Handy, Abo oder Versicherung ab. Die Arbeitskündigung ist speziell auf das Arbeitsverhältnis zugeschnitten: § 622 BGB, Schriftformzwang, Arbeitszeugnis, Resturlaub und Aufhebungsvertrag. Für den Job nimm dieses Werkzeug.
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