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HinweisVorlage für dein Kündigungsschreiben - Fristen und Formulierungen sind Richtwerte. Deine konkrete Kündigungsfrist steht im Vertrag; ersetzt keine Rechtsberatung. Keine rechtsverbindliche Auskunft.
GastRechtsdokumente

Kündigungsschreiben

Fitnessstudio, Handyvertrag, Versicherung, Streaming-Abo - irgendein Vertrag will immer gekündigt werden, und immer fehlt die richtige Formulierung oder die Frist. Das Kündigungsschreiben erstellt dir in Minuten einen formal sauberen Brief mit der berechneten Kündigungsfrist, dem passenden Datum und einem Hinweis, ob du besser widerrufst statt kündigst. 30 Vertragstypen, kostenlos im Browser.

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Das ist keine Attrappe - probier es direkt hier aus.

Was Kündigungsschreiben kann

Einen Vertrag zu kündigen klingt trivial, bis du vor dem leeren Blatt sitzt. Welche Frist gilt? Zu welchem Datum kannst du kündigen? Reicht eine E-Mail oder muss es schriftlich sein? Und schlimmer noch: Ist Kündigung überhaupt das richtige Mittel, oder hast du ein Widerrufsrecht, das viel stärker wirkt? Das Kündigungsschreiben nimmt dir all diese Fragen ab, statt dich mit einer generischen Vorlage alleinzulassen.

Das Werkzeug kennt 30 Vertragstypen aus acht Kategorien: Telekommunikation, Energie, Abos, Versicherungen, Bank, Miete, Arbeit und Sonstiges. Für jeden Typ sind die gesetzlichen Grundregeln hinterlegt - keine Pauschalannahme, dass jeder Vertrag drei Monate Frist hat. Ein Handyvertrag nach der TKG-Reform 2021 kündigt sich anders als eine Kfz-Versicherung. Die Frist-Engine berechnet daraus einen Richtwert, den du mit deinem Vertrag abgleichst - denn dein Vertrag kann andere Fristen vereinbaren.

Der cleverste Teil ist die Triage zwischen Widerruf und Kündigung. Hast du einen Vertrag online oder am Telefon abgeschlossen und er ist keine 14 Tage alt, hast du wahrscheinlich ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB. Widerruf ist stärker als Kündigung: Der Vertrag wird rückwirkend aufgehoben und alle Zahlungen müssen erstattet werden, während eine Kündigung nur für die Zukunft wirkt. Das Tool erkennt diese Fälle und weist dich darauf hin, bevor du das falsche Mittel wählst.

Zur Frist berechnet die Engine dir einen Richtwert für das Enddatum, gerechnet ab dem voraussichtlichen Zugang deines Briefs. Bei einem Handyvertrag nach der Mindestlaufzeit zum Beispiel einen Monat ab Zugang, bei Wohnraum die Regel mit dem 3. Werktag nach § 573c BGB, bei einem Arbeitsvertrag die Fristen aus § 622 BGB. Wo das Datum nur in deinem Vertrag steht, etwa bei Versicherungen, sagt das Tool das offen, statt eines zu erfinden.

Auch die Versandart bekommst du sauber gelöst. Das Tool weist dich darauf hin, wenn eine Kündigung der Schriftform nach § 126 BGB bedarf oder ob Textform reicht, und sagt dir, wie du den Zugang nachweisen kannst: Seit einem BAG-Urteil von 2025 reicht der Beleg eines Einwurf-Einschreibens allein oft nicht, sicherer sind Übergabe-Einschreiben mit Rückschein oder ein Bote mit Protokoll.

Alles läuft client-seitig, kostenlos und ohne Anmeldung. Deine Vertrags- und Personendaten bleiben in deinem Browser. Und ehrlich: Für die allermeisten Alltagsverträge ist das genau der richtige Weg. Bei einem hart umkämpften Arbeitsverhältnis oder einer strittigen außerordentlichen Kündigung solltest du zusätzlich anwaltlichen Rat einholen - das Tool ersetzt keine Rechtsberatung, aber es bringt dich in Minuten ans Ziel.

Funktionen

30 Vertragstypen

Handy, Energie, Abos, Versicherung, Bank, Miete, Arbeit und mehr - jeder mit seinen gesetzlichen Grundregeln.

Fristen-Engine

Berechnet einen Richtwert für das Vertragsende, statt pauschal drei Monate anzunehmen - von TKG bis § 573c BGB. Gleich ihn mit deinem Vertrag ab.

Widerruf-Triage

Erkennt, ob ein Widerruf nach § 355 BGB stärker ist als eine Kündigung, und weist dich rechtzeitig darauf hin.

Sonderkündigungsrecht

Blendet relevante Sonderkündigungsrechte ein, etwa bei Preiserhöhung oder Umzug - passend zum Vertragstyp.

Schrift- oder Textform

Sagt dir, ob die Kündigung schriftlich nach § 126 BGB sein muss oder ob Textform per E-Mail genügt.

Zugangsnachweis-Hinweis

Sagt dir, welche Versandart den Zugang beim Empfänger nachweisbar macht.

Kostenlos im Browser

Kein Konto, keine Speicherung, deine Daten bleiben auf deinem Gerät. Sofort fertig zum Ausdrucken.

So funktioniert es

  1. 1

    Vertragstyp wählen

    Wähle aus 30 Typen, was du kündigen willst - Handy, Fitnessstudio, Versicherung, Abo und mehr.

  2. 2

    Daten eingeben

    Trag deine Angaben, den Empfänger und dein Vertrags- oder Kundennummer ein. Das Tool prüft, ob ein Widerruf besser passt.

  3. 3

    Frist prüfen

    Die Engine zeigt dir einen Richtwert für das Vertragsende und ob Schrift- oder Textform nötig ist. Gleich das Datum mit deinem Vertrag ab.

  4. 4

    Brief erstellen und senden

    Fertiges Kündigungsschreiben herunterladen oder ausdrucken und so verschicken, dass du den Zugang nachweisen kannst, zum Beispiel per Übergabe-Einschreiben.

Wer das braucht

→Alle, die Handy, Fitnessstudio oder Streaming-Abo loswerden wollen.
→Verbraucher, die nach einer Preiserhöhung ihr Sonderkündigungsrecht nutzen.
→Menschen, die kürzlich online abgeschlossen haben und lieber widerrufen sollten.
→Mieter und Arbeitnehmer, die Frist und Form ihrer Kündigung verstehen wollen.
→Jeder, der einen Zugangsnachweis für die Kündigung sicherstellen will.

Häufige Fragen

Reicht eine E-Mail zur Kündigung?

Das hängt vom Vertrag ab. Viele Verbraucherverträge lassen sich seit der Gesetzesreform in Textform kündigen, also auch per E-Mail oder über einen Kündigungsbutton. Andere brauchen die Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift nach § 126 BGB. Das Kündigungsschreiben sagt dir für deinen Vertragstyp, welche Form gilt.

Was ist der Unterschied zwischen Widerruf und Kündigung?

Widerruf hebt einen Vertrag rückwirkend auf, sodass alle Zahlungen erstattet werden - er gilt bei Fernabsatzverträgen meist 14 Tage nach Abschluss oder Belehrung nach § 355 BGB. Kündigung beendet den Vertrag dagegen nur für die Zukunft. Wenn beides möglich ist, ist Widerruf fast immer die stärkere Wahl, und das Tool weist dich darauf hin.

Wie berechne ich die richtige Kündigungsfrist?

Die Fristen-Engine kennt die gesetzlichen Grundregeln pro Vertragstyp und berechnet einen Richtwert, den du mit deinem Vertrag abgleichst. Sie berücksichtigt Mindestlaufzeiten, die monatliche Kündbarkeit nach der TKG-Reform, die 3.-Werktag-Regel nach § 573c BGB und die Arbeitsfristen nach § 622 BGB. Steht in deinem Vertrag etwas anderes, zählt meist der Vertrag.

Sollte ich per Einschreiben kündigen?

Im Streitfall zählt, dass du den Zugang der Kündigung nachweisen kannst. Seit einem BAG-Urteil von 2025 reicht der Beleg eines Einwurf-Einschreibens allein oft nicht. Sicherer sind ein Übergabe-Einschreiben mit Rückschein oder ein Bote, der den Einwurf protokolliert. Das Tool sagt dir das passend zum Vertragstyp.

Kann ich damit meinen Arbeitsvertrag kündigen?

Für die ordentliche Eigenkündigung als Arbeitnehmer ja - die Kategorie Arbeit deckt die Fristen nach § 622 BGB ab. Für eine spezialisierte Arbeitskündigung mit Arbeitszeugnis-Anforderung und Resturlaub gibt es das eigene Werkzeug Arbeitskündigung. Bei außerordentlichen oder strittigen Fällen hol zusätzlich anwaltlichen Rat ein.

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