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Probezeit-Checkliste

Neuer Job, Probezeit läuft - und du willst nicht in Monat fünf feststellen, dass du wichtige Dinge versäumt hast. Die Probezeit-Checkliste führt dich phasenweise durch die ersten sechs Monate: was du in Woche eins klären musst, worauf du bei Kündigungsfrist und Urlaub achtest und wie du das entscheidende Feedbackgespräch nicht verschläfst.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Probezeit-Checkliste kann

Die Probezeit ist die heikelste Phase eines neuen Arbeitsverhältnisses. In den ersten sechs Monaten gelten verkürzte Kündigungsfristen, der volle Kündigungsschutz greift noch nicht, und gleichzeitig musst du fachlich ankommen, dich im Team integrieren und einen guten Eindruck hinterlassen. Wer diese Phase strukturiert angeht, hat deutlich weniger Stress - und die Probezeit-Checkliste liefert genau diese Struktur.

Die Aufgaben sind in Phasen gegliedert, die dem Verlauf der Probezeit folgen: die erste Woche, der erste Monat mit der Einarbeitung, der dritte Monat mit Zielvereinbarung und Feedback und der Endspurt in Monat fünf und sechs. So arbeitest du nicht wahllos Punkte ab, sondern immer die, die gerade dran sind. Ein Fortschrittsüberblick zeigt dir, wo du stehst.

Gleich zu Beginn geht es um die rechtlichen Rahmenbedingungen, die viele nicht auf dem Schirm haben. In der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist nur zwei Wochen, und zwar zu jedem beliebigen Tag - für beide Seiten und ohne Begründung. Die Checkliste erinnert dich daran, deine Kündigungsfrist und die genaue Dauer der Probezeit (maximal sechs Monate, § 622 BGB) im Vertrag nachzulesen, damit du weißt, worauf du dich eingelassen hast.

Auch beim Urlaub lauert eine Stolperfalle. Den vollen gesetzlichen Urlaubsanspruch erwirbst du erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit, vorher gibt es nur anteiligen Urlaub. Wer das nicht weiß, plant falsch oder ist enttäuscht, wenn der Antrag abgelehnt wird. Die Checkliste weist auf diese Regelung hin und macht sie zum festen Punkt in deiner ersten Woche.

Der wichtigste inhaltliche Punkt ist das Feedback. Warte nicht bis zum Ende der Probezeit, um zu erfahren, wie du dastehst - fordere aktiv Zwischenfeedback ein, kläre Erwartungen und dokumentiere deine Erfolge. Die Checkliste macht das Feedbackgespräch in Monat drei zu einem festen Meilenstein, damit du nicht unvorbereitet in die Verlängerungsentscheidung gehst. Ein zusätzlicher Wissensteil erklärt dir Kündigungsschutz und Probezeitregeln in Klartext.

Die Checkliste läuft in deinem Browser und speichert deinen Fortschritt lokal. Eigene Punkte lassen sich ergänzen, denn jeder Job hat seine Eigenheiten. Sie ist kein Rechtsdokument, sondern eine praktische Begleitung durch die ersten Monate - der rote Faden, der dafür sorgt, dass du die Probezeit nicht nur überstehst, sondern souverän gestaltest.

Funktionen

Phasen über sechs Monate

Erste Woche, erster Monat, dritter Monat und Endspurt - Aufgaben, die dem echten Verlauf der Probezeit folgen.

Kündigungsfrist im Blick

Erinnert dich an die verkürzte Frist von zwei Wochen zu jedem Tag und die maximale Probezeitdauer nach § 622 BGB.

Urlaubsanspruch geklärt

Weist darauf hin, dass der volle Urlaubsanspruch erst nach sechs Monaten entsteht und vorher nur anteilig zählt.

Feedback als Meilenstein

Macht das Zwischenfeedback in Monat drei zu einem festen Punkt, damit du nicht unvorbereitet in die Entscheidung gehst.

Wissensteil zu Probezeitregeln

Erklärt Kündigungsschutz, Probezeitkündigung und die Grenzen des Arbeitgebers in verständlichem Klartext.

Eigene Punkte ergänzen

Jeder Job ist anders - füge individuelle Aufgaben hinzu, die in deiner Rolle wichtig sind.

Fortschritt lokal gespeichert

Dein Stand bleibt in deinem Browser. Keine Anmeldung, keine Datenübertragung, kein Konto nötig.

So funktioniert es

  1. 1

    In der ersten Woche starten

    Arbeite die Punkte der ersten Woche ab: Kündigungsfrist und Probezeitdauer im Vertrag prüfen, Urlaubsanspruch klären.

  2. 2

    Durch die Phasen gehen

    Hak dich Phase für Phase durch die Einarbeitung, bis Monat drei mit Zielvereinbarung und Feedback erreicht ist.

  3. 3

    Feedback aktiv einfordern

    Nutze den Feedback-Meilenstein, um Erwartungen zu klären und deine Erfolge zu dokumentieren.

  4. 4

    Den Endspurt planen

    In Monat fünf und sechs bereitest du dich auf die Entscheidung über die Übernahme vor und ziehst Bilanz.

Wer das braucht

Berufseinsteiger, die ihre erste Probezeit strukturiert angehen wollen.
Jobwechsler, die im neuen Betrieb keine wichtigen Fristen und Punkte übersehen möchten.
Alle, die früh wissen wollen, welche Kündigungsfrist und welcher Urlaubsanspruch für sie gelten.
Beschäftigte, die aktiv Feedback einholen und ihre Übernahme absichern wollen.
Menschen, die die Regeln zu Kündigungsschutz in der Probezeit verstehen möchten.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Probezeit?

Die Probezeit darf höchstens sechs Monate betragen (§ 622 Abs. 3 BGB). Innerhalb dieser Zeit gilt die verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die genaue Dauer steht in deinem Arbeitsvertrag - manche Betriebe vereinbaren auch kürzere Probezeiten.

Welche Kündigungsfrist gilt in der Probezeit?

Während der Probezeit beträgt die Frist zwei Wochen, und die Kündigung kann zu jedem beliebigen Tag wirksam werden, nicht nur zum 15. oder Monatsende. Das gilt für beide Seiten und ohne Angabe eines Grundes. Für die genaue Berechnung nutzt du unseren Kündigungsfrist-Rechner.

Habe ich in der Probezeit Kündigungsschutz?

Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz greift erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit und nur in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten. Vorher braucht der Arbeitgeber keinen Kündigungsgrund. Es gelten aber immer das Maßregelungsverbot und der Diskriminierungsschutz nach dem AGG.

Wann bekomme ich vollen Urlaubsanspruch?

Den vollen gesetzlichen Urlaubsanspruch erwirbst du erst nach sechs Monaten ununterbrochener Betriebszugehörigkeit (Wartezeit). In den ersten sechs Monaten hast du nur einen anteiligen Anspruch von einem Zwölftel pro vollem Beschäftigungsmonat. Die Checkliste macht dich früh darauf aufmerksam.

Was sollte ich in der Probezeit unbedingt tun?

Kläre früh die formalen Punkte wie Kündigungsfrist und Urlaub, integriere dich ins Team, fordere aktiv Zwischenfeedback ein und dokumentiere deine Erfolge. So gehst du souverän in die Entscheidung über die Übernahme. Die Checkliste führt dich durch alle diese Schritte.

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