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PlusRechnungen

ZUGFeRD-Embedder

Du hast eine fertige PDF-Rechnung, aber der Kunde will eine E-Rechnung? Der ZUGFeRD-Embedder bettet die strukturierte XML nach EN 16931 fest in dein PDF ein und macht ein normkonformes PDF/A-3 daraus. Und wenn dir jemand eine E-Rechnung schickt, prüfst du sie hier auf Pflichtelemente, Profil und Rechenwege - bevor sie dir Ärger macht.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was ZUGFeRD-Embedder kann

Die E-Rechnung ist in Deutschland keine Zukunftsmusik mehr. Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen im B2B strukturierte E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Die Pflicht zum Ausstellen kommt gestaffelt: ab 2027 für größere Umsätze, ab 2028 für alle. Eine PDF, die nur wie eine Rechnung aussieht, reicht dann nicht mehr. Es braucht maschinenlesbare Daten. Genau die erzeugt und prüft dieser Embedder.

ZUGFeRD und Factur-X sind das hybride Format: ein ganz normales PDF, das ein Mensch lesen kann, mit einer eingebetteten XML-Datei, die eine Maschine liest. Beides zusammen in einem PDF/A-3, dem Archivformat, das Anhänge erlaubt. XRechnung ist die reine XML-Variante, die deutsche Behörden im B2G-Verkehr verlangen, mit der Leitweg-ID als Adressierung. Beide folgen der europäischen Norm EN 16931, die festlegt, welche Felder eine E-Rechnung enthalten muss.

Der Einbetten-Tab macht aus deinem vorhandenen PDF eine E-Rechnung. Du ziehst das PDF hinein und lieferst die Rechnungsdaten - entweder über ein kleines Formular, das die XML für dich baut, oder indem du eine fertige XML-Datei hochlädst. Der Embedder assembliert daraus ein PDF/A-3, das die XML als eingebetteten Anhang trägt, mit den korrekten Metadaten, damit Rechnungsprogramme sie auch finden. Die eigentliche PDF/A-3-Montage braucht serverseitige Krypto, der Rest bleibt bei dir.

Der Prüfen-Tab ist die andere Richtung. Eingehende E-Rechnungen sehen für dich erst mal aus wie jede andere Datei, aber ob die XML wirklich stimmt, siehst du nicht mit bloßem Auge. Der Checker liest die CII-XML und prüft das Wesentliche: Ist das Profil (BASIC, COMFORT, EXTENDED, XRechnung) im URN korrekt angegeben? Sind die rechtlich unverzichtbaren Elemente da - Rechnungsnummer, Datum, Verkäufer, Käufer, Positionen, Ländercodes? Und stimmt die Rechnung rechnerisch: Ergeben Positionssummen, Steueraufschlüsselung und Gesamtsummen ein konsistentes Bild, auf den Cent genau?

Ehrlich bleiben ist wichtig: Der Prüfer ist ein pragmatischer Struktur- und Rechenweg-Check, keine vollständige Schematron- oder KOSIT-Validierung. Er fängt die häufigen und teuren Fehler ab - fehlende Pflichtfelder, falsches Profil, Summen, die nicht aufgehen, und bei XRechnung die Zusatzpflichten wie Buyer Reference und Verkäuferkontakt. Für die letzte Meile vor dem Einreichen bei einer Behörde bleibt der offizielle KOSIT-Validator die Referenz. Aber für den Alltag fängt dieser Check das meiste ab, bevor es die Buchhaltung tut.

Alles läuft datensparsam. Die Prüfung passiert regexbasiert direkt im Browser, ohne dass deine Rechnungsdaten irgendwohin wandern. Kein Konto, keine Cloud, keine Rechnung, die woanders liegen bleibt. Ob du also ein altes PDF fit für die E-Rechnungspflicht machst oder eine eingehende Rechnung vor dem Buchen absicherst - der Embedder deckt beide Enden der E-Rechnungs-Kette ab.

Funktionen

XML in PDF einbetten

Vorhandenes PDF plus ZUGFeRD/Factur-X-XML werden zu einem normkonformen PDF/A-3 zusammengeführt, mit korrekten Metadaten.

Formular oder XML-Upload

Entweder ein kleines Formular baut die XML für dich, oder du lädst eine fertige XML-Datei direkt hoch.

EN 16931 & PDF/A-3

Ergebnis nach europäischer Norm EN 16931 im Archivformat PDF/A-3, das Mensch und Maschine gleichermaßen lesen.

XRechnung & Leitweg-ID

Für Behördenrechnungen (B2G) mit XRechnung 3.0 und Leitweg-ID, inklusive Prüfung der XRechnung-Zusatzpflichten.

Profil- und Pflichtfeld-Check

Der Prüfer erkennt das Profil im URN und meldet fehlende Pflichtelemente wie Nummer, Datum, Verkäufer, Käufer und Positionen.

Rechenweg-Prüfung

Positionssummen, Steueraufschlüsselung und Gesamtsummen werden in ganze Cent geparst und auf Konsistenz geprüft.

Läuft im Browser

Die Prüfung ist regexbasiert und passiert lokal, ohne dass deine Rechnungsdaten das Gerät verlassen.

So funktioniert es

  1. 1

    Tab wählen

    Einbetten, wenn du aus einem PDF eine E-Rechnung machst. Prüfen, wenn du eine eingehende E-Rechnung kontrollierst.

  2. 2

    PDF oder XML bereitstellen

    Zum Einbetten ziehst du das PDF hinein und lieferst die Daten per Formular oder XML-Upload. Zum Prüfen lädst du die XML.

  3. 3

    Profil und Pflichtfelder setzen

    Beim Formular wählst du das Profil und trägst die Pflichtangaben ein. Bei XRechnung gehört die Leitweg-ID dazu.

  4. 4

    Ergebnis herunterladen oder Bericht lesen

    Das fertige PDF/A-3 lädst du herunter. Beim Prüfen liest du den Befund mit Fehlern, Warnungen und Hinweisen.

Wer das braucht

Selbstständige, die eine bestehende PDF-Rechnung E-Rechnungs-tauglich machen.
Betriebe, die ab 2027/2028 zur Ausstellung von E-Rechnungen verpflichtet sind.
Lieferanten öffentlicher Auftraggeber, die XRechnung mit Leitweg-ID brauchen.
Buchhaltung, die eingehende E-Rechnungen vor dem Buchen absichert.
Alle, die schnell prüfen wollen, ob eine ZUGFeRD-XML Pflichtfelder und Summen einhält.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung?

ZUGFeRD (und das französische Pendant Factur-X) ist ein Hybridformat: ein lesbares PDF mit eingebetteter XML, gut für den B2B-Verkehr. XRechnung ist die reine XML-Variante ohne Sichtbeleg, die deutsche Behörden im B2G-Verkehr verlangen und die über eine Leitweg-ID adressiert wird. Beide folgen der Norm EN 16931.

Ab wann ist die E-Rechnung Pflicht?

Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen im B2B E-Rechnungen empfangen können. Die Pflicht zum Ausstellen greift gestaffelt: ab 2027 für Unternehmen mit höheren Vorjahresumsätzen, ab 2028 für alle übrigen. An Behörden (B2G) sind E-Rechnungen bereits seit längerem verpflichtend.

Kann ich eine bestehende PDF-Rechnung zur E-Rechnung machen?

Ja, genau dafür ist der Einbetten-Tab da. Du lieferst dein vorhandenes PDF plus die Rechnungsdaten, und der Embedder erzeugt ein PDF/A-3 mit fest eingebetteter ZUGFeRD/Factur-X-XML. Wichtig ist, dass die sichtbaren und die maschinenlesbaren Daten übereinstimmen.

Ist der Prüfer eine vollständige Validierung?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Es ist ein pragmatischer Struktur- und Rechenweg-Check, der die häufigen Fehler abfängt: fehlende Pflichtelemente, falsches Profil, nicht aufgehende Summen und bei XRechnung die Zusatzpflichten. Für die formale Endabnahme vor einer Behördeneinreichung bleibt der offizielle KOSIT-Validator die maßgebliche Instanz.

Was ist ein PDF/A-3 und warum brauche ich es?

PDF/A ist der ISO-Standard für die Langzeitarchivierung von PDFs. Die Variante PDF/A-3 erlaubt es, beliebige Dateien als Anhang einzubetten - bei der E-Rechnung ist das die XML. So bleibt der lesbare Beleg und die maschinenlesbaren Daten dauerhaft in einer einzigen Datei zusammen.

Werden meine Rechnungsdaten hochgeladen?

Die Prüfung läuft regexbasiert direkt in deinem Browser, deine Daten verlassen dabei das Gerät nicht. Nur die PDF/A-3-Montage beim Einbetten braucht serverseitige Krypto. Ein Konto oder eine dauerhafte Speicherung ist dafür nicht nötig.

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