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PlusHR-Werkzeuge

Zeiterfassung

Seit dem EuGH- und BAG-Urteil ist Arbeitszeiterfassung Pflicht, nicht Kür. Die Zeiterfassung lässt dein Team stempeln oder Zeiten manuell nachtragen, führt ein Gleitzeit-Saldo, prüft Pausen und Ruhezeiten nach dem Arbeitszeitgesetz und macht am Monatsende den Abschluss für die Lohnvorbereitung.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Zeiterfassung kann

Arbeitszeiterfassung war lange eine Grauzone. Seit das Bundesarbeitsgericht 2022 klargestellt hat, dass Arbeitgeber die Arbeitszeit systematisch erfassen müssen, ist die Frage nicht mehr ob, sondern wie. Die Zeiterfassung gibt dir ein Werkzeug, das genau das leistet, ohne Fitnessarmband-Firlefanz und ohne dass Beschäftigte das Gefühl haben, überwacht zu werden.

Erfassen kannst du auf zwei Wegen: stempeln in Echtzeit, also einstempeln zu Arbeitsbeginn und ausstempeln zum Feierabend, oder Zeiten im Nachhinein manuell eintragen, wenn jemand den Klick vergessen hat oder von unterwegs gearbeitet hat. Beide Wege landen im selben sauberen Stundenzettel.

Das Gleitzeitkonto führt sich von selbst. Jeder Tag wird gegen die Sollarbeitszeit gerechnet, das Werkzeug bildet den Saldo, und du siehst auf einen Blick, wer im Plus und wer im Minus steht. Überstunden sind keine gefühlte Größe mehr, sondern eine nachvollziehbare Zahl.

Der wichtigste Teil ist die Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz. Die Zeiterfassung achtet auf die vorgeschriebenen Pausen ab sechs und ab neun Stunden, auf die tägliche Höchstarbeitszeit und auf die elfstündige Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen. Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit werden erkannt und ausgewiesen, damit Zuschläge und Grenzen nicht untergehen.

Am Monatsende machst du den Abschluss. Die erfassten Zeiten werden festgeschrieben und lassen sich als Grundlage für die Lohnvorbereitung übergeben. Kein manuelles Übertragen von Zetteln in eine Tabelle, kein Rätselraten, ob die 3,5 Stunden vom Dienstag schon drin sind.

Die Zeiterfassung ist ein Baustein der Personalverwaltung und teilt sich die Datenbasis mit Schichtplan und Urlaubsplaner. Geplante Schichten und genehmigte Abwesenheiten fließen ein, sodass der Ist-Stand immer zum Soll passt. Einmal erfasst, überall konsistent.

Funktionen

Stempeln oder nachtragen

Ein- und ausstempeln in Echtzeit oder Zeiten im Nachhinein eintragen. Beide Wege landen im selben Stundenzettel.

Gleitzeit-Saldo

Jeder Tag wird gegen die Sollzeit gerechnet. Das Zeitkonto zeigt Plus- und Minusstunden nachvollziehbar an.

Pausenprüfung nach ArbZG

Die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen ab sechs und ab neun Stunden werden geprüft und angemahnt.

Ruhezeit-Kontrolle

Die elfstündige Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen und die tägliche Höchstarbeitszeit werden überwacht.

Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

Zeiten mit Zuschlagsrelevanz werden erkannt und ausgewiesen, damit nichts bei der Abrechnung untergeht.

Monatsabschluss

Am Monatsende werden die Zeiten festgeschrieben und stehen als Grundlage für die Lohnvorbereitung bereit.

Teil der Personalverwaltung

Geplante Schichten und genehmigte Abwesenheiten fließen ein, sodass Ist und Soll immer zusammenpassen.

So funktioniert es

  1. 1

    Sollarbeitszeit festlegen

    Hinterlege die vertragliche Wochenarbeitszeit je Mitarbeiter als Grundlage für das Gleitzeitkonto.

  2. 2

    Zeiten erfassen

    Stempel ein und aus oder trag die Zeiten manuell nach. Pausen kannst du eintragen oder automatisch abziehen lassen.

  3. 3

    Saldo und Verstöße prüfen

    Sieh dir das Gleitzeit-Saldo an und behalte Hinweise auf Pausen-, Ruhezeit- und Höchstarbeitszeit-Verstöße im Blick.

  4. 4

    Monat abschließen

    Schreibe die Zeiten am Monatsende fest und übergib sie als Grundlage für die Lohnvorbereitung.

Wer das braucht

Betriebe, die die gesetzliche Erfassungspflicht sauber umsetzen wollen.
Teams mit Gleitzeit, die ihr Zeitkonto sauber führen müssen.
Personalabteilungen, die den Monatsabschluss für die Lohnabrechnung brauchen.
Arbeitgeber mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit und Zuschlägen.
Führungskräfte, die Pausen und Ruhezeiten nach ArbZG im Blick behalten wollen.

Häufige Fragen

Ist Arbeitszeiterfassung wirklich Pflicht?

Ja. Das Bundesarbeitsgericht hat 2022 im Anschluss an ein EuGH-Urteil klargestellt, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Die Zeiterfassung liefert dafür ein sauberes, prüfbares System.

Kann ich Zeiten nachträglich eintragen?

Ja. Neben dem Stempeln in Echtzeit kannst du Zeiten manuell nachtragen, etwa wenn jemand den Klick vergessen oder von unterwegs gearbeitet hat. Beide Wege führen in denselben Stundenzettel und ins Gleitzeitkonto.

Welche Regeln des Arbeitszeitgesetzes prüft das Werkzeug?

Die Zeiterfassung achtet auf die vorgeschriebenen Pausen ab sechs und ab neun Stunden Arbeitszeit, auf die tägliche Höchstarbeitszeit und auf die elfstündige Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen. Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit wird zusätzlich erkannt und ausgewiesen.

Wie funktioniert das Gleitzeitkonto?

Jeder erfasste Tag wird gegen die hinterlegte Sollarbeitszeit gerechnet. Der Saldo aus Plus- und Minusstunden wird fortlaufend geführt, sodass Überstunden und Fehlzeiten jederzeit als nachvollziehbare Zahl sichtbar sind.

Was passiert beim Monatsabschluss?

Beim Abschluss werden die erfassten Zeiten festgeschrieben und lassen sich als Grundlage für die Lohnvorbereitung übergeben. So entfällt das manuelle Übertragen von Zetteln in eine Tabelle, und die Basis für die Abrechnung steht fest.

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