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Was Todesfall-Sofort-Checkliste kann
Ein Todesfall wirft dich in ein Verfahren, das niemand geübt hat. Innerhalb weniger Stunden und Tage müssen Dinge passieren, die keinen Aufschub dulden, und gleichzeitig bist du mit Trauer, Anrufen und einem Kopf voller Fragen beschäftigt. Die Todesfall-Sofort-Checkliste ordnet dieses Chaos in klare Schritte, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst und trotzdem nichts vergisst.
Ganz am Anfang steht der Totenschein. Ein Arzt muss den Tod feststellen und die Todesbescheinigung ausstellen - im Krankenhaus geschieht das automatisch, zu Hause rufst du den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ohne diesen Schein geht nichts weiter. Die Checkliste sagt dir genau, wen du zuerst anrufst und was du bereithalten solltest.
Danach kommt das Standesamt. Innerhalb weniger Tage muss der Tod dort angezeigt werden, damit die Sterbeurkunde ausgestellt wird - und die brauchst du gleich in mehrfacher Ausfertigung, denn Banken, Versicherungen, Rentenkasse und Nachlassgericht wollen jeweils ein Original sehen. Die Checkliste nennt dir die nötigen Dokumente und rät dir, gleich genug Exemplare zu bestellen, damit du nicht zweimal hin musst.
Parallel läuft die Bestattung. Es gibt eine gesetzliche Bestattungsfrist, ein Bestattungsunternehmen übernimmt die Organisation, und es sind Entscheidungen zu treffen, die oft niemand vorbereitet hat - Erd- oder Feuerbestattung, Ort, Ablauf. Die Checkliste hilft dir, hier den Überblick zu behalten, ohne dass dich die Trauer und der Zeitdruck gleichzeitig überrollen.
Eine Frist darf auf keinen Fall untergehen: die sechs Wochen für die Erbausschlagung nach § 1944 BGB. Wer nicht sicher ist, ob der Nachlass Schulden enthält, muss diese Frist im Blick behalten, sonst haftet er. Die Checkliste hebt genau diese kritische Frist hervor und erinnert dich daran, bevor sie verstreicht.
Dann folgen die vielen Behörden- und Vertragsdinge: Erbschein beim Nachlassgericht, Witwen- oder Witwerrente und das Sterbevierteljahr bei der Rentenversicherung, Kündigung oder Ummeldung von Verträgen, Sperrung von Konten, Meldung an Versicherungen. Die Checkliste sortiert diese Aufgaben nach Dringlichkeit, damit du sie nach und nach abarbeiten kannst, statt dich von allem gleichzeitig erschlagen zu lassen.
Auch die Kosten spielen eine Rolle. Bestattung, Gebühren und Urkunden summieren sich, und es gibt Hilfen und Ansprüche, die viele nicht kennen. Die Checkliste weist auf diese Punkte hin, ohne falsche Versprechen zu machen.
Alles läuft in deinem Browser, deine Angaben bleiben auf dem Gerät. Die Checkliste ersetzt keine Beratung durch Bestatter, Behörden oder Anwalt, aber sie gibt dir in einer überfordernden Zeit einen ruhigen, verlässlichen Fahrplan - Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Funktionen
Die ersten Stunden zuerst
Beginnt mit Totenschein und den unaufschiebbaren Schritten, damit du weißt, wen du sofort anrufst.
Sterbeurkunde in Mehrfachausfertigung
Erklärt, warum du gleich mehrere Originale brauchst und welche Dokumente das Standesamt sehen will.
Bestattung im Blick
Führt durch Bestattungsfrist, Bestatterwahl und die wichtigsten Entscheidungen, ohne dich zu drängen.
Erbausschlagungs-Frist markiert
Hebt die sechs Wochen nach § 1944 BGB hervor, damit dir diese kritische Frist nicht entgeht.
Renten und Ansprüche
Weist auf Witwenrente, Sterbevierteljahr und weitere Ansprüche hin, die leicht übersehen werden.
Nach Dringlichkeit sortiert
Alle Aufgaben nach Priorität geordnet, damit du sie in deinem Tempo abarbeiten kannst.
Läuft im Browser, diskret
Keine Anmeldung, keine Datenübertragung. Deine Angaben in einer sensiblen Zeit bleiben auf deinem Gerät.
So funktioniert es
- 1
Sofortschritte abhaken
Die Checkliste startet mit dem Totenschein und den Dingen, die keinen Aufschub dulden.
- 2
Sterbeurkunde und Bestattung
Melde den Tod beim Standesamt, bestelle genug Urkunden und organisiere die Bestattung mit dem Bestatter.
- 3
Fristen sichern
Halte die Erbausschlagungs-Frist im Blick und prüfe Ansprüche wie Witwenrente und Sterbevierteljahr.
- 4
Verträge und Nachlass
Arbeite die weiteren Aufgaben nach Dringlichkeit ab: Konten, Verträge, Versicherungen und Nachlassgericht.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Was muss ich in den ersten Stunden tun?
Zuerst muss ein Arzt den Tod feststellen und den Totenschein ausstellen. Im Krankenhaus geschieht das automatisch, zu Hause rufst du den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Erst danach kannst du einen Bestatter beauftragen und den Tod beim Standesamt anzeigen. Die Checkliste führt dich durch diese Reihenfolge.
Wie viele Sterbeurkunden brauche ich?
Mehrere. Banken, Versicherungen, die Rentenversicherung und das Nachlassgericht verlangen jeweils ein Original. Es lohnt sich, beim Standesamt gleich genug beglaubigte Ausfertigungen zu bestellen, damit du nicht mehrmals hin musst. Die Checkliste rät dir zur passenden Anzahl.
Welche Frist ist besonders wichtig?
Die sechs Wochen für die Erbausschlagung nach § 1944 BGB. Wer nicht sicher ist, ob der Nachlass überschuldet ist, muss innerhalb dieser Frist entscheiden, ob er das Erbe ausschlägt. Verstreicht sie, gilt das Erbe als angenommen. Die Checkliste hebt diese Frist deutlich hervor.
Welche Renten-Ansprüche gibt es nach einem Todesfall?
Hinterbliebene haben oft Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente. In den ersten Monaten wird häufig das sogenannte Sterbevierteljahr gezahlt, in dem die volle Rente des Verstorbenen weiterläuft. Die Checkliste weist auf diese Ansprüche hin, damit du sie rechtzeitig geltend machst.
Wer kümmert sich um die Bestattung?
Ein Bestattungsunternehmen übernimmt die Organisation, von der Überführung bis zur Zeremonie. Es gibt eine gesetzliche Bestattungsfrist, die je nach Bundesland unterschiedlich ist. Die Checkliste hilft dir, die nötigen Entscheidungen zu treffen und den Überblick zu behalten.
Ersetzt die Checkliste eine Beratung?
Nein. Bei rechtlichen oder erbrechtlichen Fragen solltest du dich an Bestatter, Behörden oder einen Anwalt wenden. Die Checkliste gibt dir einen strukturierten Fahrplan für die ersten Tage, ersetzt aber keine individuelle Beratung.
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