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Was Lohnvorbereitung kann
Zwischen der geleisteten Arbeit und der fertigen Lohnabrechnung liegt ein oft unterschätzter Zwischenschritt: die Lohnvorbereitung. Jeden Monat müssen Stunden zusammengetragen, Zuschläge berechnet, Sachbezüge und Einmalzahlungen erfasst und all das so aufbereitet werden, dass der Steuerberater damit sauber abrechnen kann. Genau dieser Schritt frisst Zeit und produziert endlose Rückfragen, wenn er unstrukturiert läuft. Die Lohnvorbereitung macht ihn nachvollziehbar.
Das Tool ist ein Satellit der Personalverwaltung und lebt von deren Daten. Die Stunden aus der Zeiterfassung fließen direkt in die Lohnvorbereitung, statt dass jemand Stundenzettel abtippt. Auf dieser Basis erfasst du die variablen Entgeltbestandteile: Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, Sachbezüge wie den Firmenwagen oder Tankgutscheine, sowie Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Bevor irgendetwas exportiert wird, rechnet das Tool eine Brutto-Netto-Vorschau. So siehst du für jeden Beschäftigten, was ungefähr herauskommt, und erkennst Fehler - eine vergessene Zeiterfassung, einen falsch erfassten Zuschlag - bevor sie in der echten Abrechnung landen. Keine Überraschungen mehr, wenn die Abrechnung vom Steuerberater zurückkommt.
Am Ende steht der Export. Die Lohnvorbereitung liefert die aufbereiteten Daten in den Formaten, die deutsche Lohnbüros erwarten: LODAS und DATEV Lohn und Gehalt. Dein Steuerberater bekommt saubere, strukturierte Daten statt einer chaotischen Excel-Tabelle oder Zetteln, und die Zahl der Rückfragen sinkt spürbar. Das ist der eigentliche Sinn der Lohnvorbereitung - die Reibung zwischen Betrieb und Lohnbüro rausnehmen.
Ganz klar zur Abgrenzung: Das ist Vorbereitung, kein Abrechnungssystem. Die Lohnvorbereitung erstellt keine Sozialversicherungsmeldungen, keine ELSTER-Lohnsteueranmeldung und keine rechtsverbindliche Entgeltabrechnung. Diese Schritte bleiben beim Steuerberater oder Lohnbüro, das die Verantwortung dafür trägt. Das Tool bereitet die Daten auf und übergibt sie - nicht mehr, aber genau das gut.
Die Lohnvorbereitung ist Teil der Personalverwaltungs-Suite und erfordert die Pro-Stufe. Wer sie öffnet, landet direkt im Personalbüro, in dem Zeiterfassung, Personalakte und Lohnvorbereitung ineinandergreifen. So entsteht ein durchgängiger Weg von der erfassten Arbeitszeit bis zur exportfertigen Lohndatei, ohne Medienbruch und ohne doppelte Pflege.
Funktionen
Stunden aus der Zeiterfassung
Erfasste Arbeitszeiten fließen direkt in die Lohnvorbereitung, statt dass jemand Stundenzettel abtippt.
SFN-Zuschläge
Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit werden sauber als Entgeltbestandteile erfasst.
Sachbezüge und Einmalzahlungen
Firmenwagen, Gutscheine, Urlaubs- und Weihnachtsgeld - variable Bestandteile an einem Ort erfasst.
Brutto-Netto-Vorschau
Vor dem Export siehst du je Beschäftigtem, was herauskommt - Fehler fallen auf, bevor sie in die Abrechnung wandern.
Export nach LODAS und DATEV
Aufbereitete Daten in den Formaten, die dein Steuerberater erwartet - LODAS und DATEV Lohn und Gehalt.
Teil der Personalverwaltung
Zeiterfassung, Personalakte und Lohnvorbereitung greifen in einer Suite ineinander, ohne Medienbruch.
So funktioniert es
- 1
Personalverwaltung öffnen
Die Lohnvorbereitung öffnet das Personalbüro, in dem alle Personaldaten und Stunden zusammenlaufen.
- 2
Stunden übernehmen
Übernimm die erfassten Arbeitszeiten aus der Zeiterfassung als Grundlage für den Abrechnungsmonat.
- 3
Bestandteile erfassen
Trag Zuschläge, Sachbezüge und Einmalzahlungen ein und prüfe die Brutto-Netto-Vorschau je Beschäftigtem.
- 4
Exportieren
Erzeuge die LODAS- oder DATEV-Datei und übergib sie deinem Steuerberater für die eigentliche Abrechnung.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Erstellt die Lohnvorbereitung eine Lohnabrechnung?
Nein. Sie bereitet die Lohndaten auf und exportiert sie für den Steuerberater. Die eigentliche Abrechnung, die Sozialversicherungsmeldungen und die Lohnsteueranmeldung bleiben beim Lohnbüro oder Steuerberater. Es ist bewusst reine Vorbereitung.
In welche Formate kann ich exportieren?
In LODAS und DATEV Lohn und Gehalt - die beiden Formate, die deutsche Lohnbüros und Steuerberater am häufigsten nutzen. So bekommt dein Berater strukturierte Daten statt einer Excel-Tabelle.
Woher kommen die Stunden?
Aus der Zeiterfassung der Personalverwaltung. Erfasste Arbeitszeiten fließen direkt in die Lohnvorbereitung, sodass niemand Stundenzettel doppelt abtippen muss. Das reduziert Übertragungsfehler.
Wozu die Brutto-Netto-Vorschau?
Sie zeigt dir vor dem Export, was für jeden Beschäftigten ungefähr herauskommt. So erkennst du Fehler wie eine vergessene Zeiterfassung oder einen falsch erfassten Zuschlag, bevor sie in der echten Abrechnung landen.
Welche Stufe brauche ich dafür?
Die Lohnvorbereitung ist ein Satellit der Personalverwaltungs-Suite und erfordert die Pro-Stufe. Ohne Pro siehst du eine Übersicht der Funktionen, für den vollen Zugriff schaltest du Pro frei.
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