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Ein Beitragsvergleich der Kassen nach Zusatzbeitrag mit einer groben PKV-Schätzung - Orientierung, keine Versicherungsberatung. Zusatzleistungen prüfst du in der Satzung deiner Kasse.
PlusTransparenz

Krankenkassen-Wert-Check

Krankenkassen werben mit denselben Grundleistungen und unterscheiden sich am Ende doch spürbar: beim Zusatzbeitrag, bei den Extras und beim Service. Der Krankenkassen-Wert-Check rechnet deinen Beitrag bei gesetzlichen Kassen aus, ordnet sie nach Zusatzbeitrag und hilft dir bei der Frage, ob sich ein Wechsel oder sogar der Sprung in die PKV lohnt.

Ein Blick hinein

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Kassenvergleich nach Zusatzbeitrag

24,0076,50
48,00114,50
72,00152,50
96,00190,50
120,00228,50
Saldo2.418,50
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Was Krankenkassen-Wert-Check kann

In der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Basissatz für alle gleich: 14,6 Prozent, hälftig getragen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Unterschied steckt im Zusatzbeitrag, den jede Kasse selbst festlegt. Ein Prozentpunkt mehr oder weniger klingt harmlos, macht über ein Arbeitsleben aber vier- bis fünfstellige Beträge aus. Der Wert-Check rechnet das für dein Einkommen aus, gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze.

Aber der günstigste Beitrag ist nicht automatisch der beste Deal. Kassen unterscheiden sich in den Extras: Bonusprogramme, professionelle Zahnreinigung, Osteopathie, Reiseimpfungen, Sportförderung und Wahltarife. Diese Satzungsleistungen ändern sich laufend, deshalb bewertet der Check sie nicht pauschal, sondern sagt dir, wo du sie prüfst: in der Satzung oder auf der Website der Kasse.

Die Rangfolge im Kassenvergleich richtet sich nur nach dem Zusatzbeitrag, mit einem Kosten-Score von 100 bei 2,0 Prozent bis 0 bei 4,5 Prozent. Für Selbständige rechnet der Check mit dem vollen Beitrag, mit oder ohne Krankengeld, und mit der Mindestbemessung für freiwillig Versicherte. Das Ergebnis ist keine Werbung für eine bestimmte Kasse, sondern eine Einordnung für deine Lage.

Ein eigenes Kapitel ist die Entscheidung zwischen gesetzlich und privat. Die PKV lockt mit besseren Leistungen und im jungen Alter oft mit niedrigeren Beiträgen. Der Haken kommt später: Beiträge steigen mit dem Alter, die Familienversicherung gibt es nicht, und der Rückweg in die GKV ist versperrt. Der Check stellt die Beitragsentwicklung gegenüber und macht die langfristigen Folgen sichtbar, die in Hochglanzprospekten gern fehlen.

Die Familienversicherung ist einer der größten stillen Vorteile der GKV. Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder sind beitragsfrei mitversichert. Für eine Familie kann das den Wert einer gesetzlichen Kasse gegenüber einer privaten Police komplett umkehren. Der Wert-Check erklärt, wer wann mitversichert ist.

Zum Schluss geht es ums Wechseln. Seit der Reform gilt eine Bindungsfrist von zwölf Monaten, danach kannst du mit zwei Monaten Kündigungsfrist wechseln. Erhöht deine Kasse den Zusatzbeitrag, greift ein Sonderkündigungsrecht. Der Check zeigt dir die Ersparnis eines Wechsels und die Rechtsgrundlagen dazu - unter anderem §§ 5 bis 10, 11 bis 68, 175 und 220 bis 241 SGB V. Das ist keine Versicherungsberatung, aber der ehrliche Überblick, den du für eine eigene Entscheidung brauchst.

Funktionen

Kassenvergleich nach Zusatzbeitrag

Der Basissatz ist überall gleich - der Zusatzbeitrag macht den Unterschied. Der Check rechnet ihn für dein Einkommen aus.

Auch für Selbständige

Voller Beitrag mit oder ohne Krankengeld (14,6 oder 14,0 Prozent) und die Mindestbemessung für freiwillig Versicherte.

GKV-Leistungskatalog

Was die gesetzliche Kasse zahlt, was nur teilweise und was gar nicht - mit den Paragrafen aus dem SGB V.

GKV-vs-PKV-Entscheidungshilfe

Die langfristige Beitragsentwicklung gegenübergestellt, damit du die Folgen eines PKV-Wechsels vor Augen hast.

Familienversicherung berücksichtigt

Der stille Vorteil der GKV: Partner ohne Einkommen und Kinder sind beitragsfrei mitversichert. Der Check rechnet das mit.

Wechselersparnis und Fristen

Sieh, was ein Wechsel spart, und wann du kündigen kannst - inklusive Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung.

Rechtsgrundlagen aus dem SGB V

Die relevanten Paragrafen zu Mitgliedschaft, Leistungen und Beitragen kurz erklärt, damit du weißt, worauf du dich berufst.

So funktioniert es

  1. 1

    Einkommen und Lage eingeben

    Trag dein Bruttoeinkommen, deinen Familienstand und deinen Gesundheitsbedarf ein oder wähle ein Preset.

  2. 2

    Kassen vergleichen

    Sieh die Zusatzbeiträge nebeneinander und deinen Monatsbeitrag bei jeder Kasse.

  3. 3

    GKV gegen PKV abwägen

    Wechsle in die Entscheidungshilfe und vergleiche die langfristige Beitragsentwicklung beider Systeme.

  4. 4

    Wechsel prüfen

    Lies die mögliche Ersparnis und die Kündigungsfristen ab, bevor du deine Kasse wechselst.

Wer das braucht

→Angestellte, die prüfen wollen, ob ihr Zusatzbeitrag noch konkurrenzfähig ist.
→Familien, die den Wert der beitragsfreien Familienversicherung beziffern wollen.
→Gutverdiener, die vor der Entscheidung GKV gegen PKV stehen.
→Wechselwillige, die Ersparnis und Kündigungsfristen auf einen Blick brauchen.
→Alle, die Preis und Leistung ihrer Krankenkasse ehrlich gegeneinander abwägen.

Häufige Fragen

Warum sind gesetzliche Kassen nicht alle gleich?

Der Basissatz von 14,6 Prozent ist gesetzlich fix, aber jede Kasse legt ihren Zusatzbeitrag selbst fest und bietet unterschiedliche Extras. Beim Beitrag und bei Leistungen wie Bonusprogrammen oder Zahnreinigung gibt es echte Unterschiede.

Wie entsteht die Rangfolge der Kassen?

Nur nach dem Zusatzbeitrag: Der Kosten-Score reicht von 100 bei 2,0 Prozent bis 0 bei 4,5 Prozent. Zusatzleistungen bewertet der Check nicht, weil sie sich laufend ändern; prüf sie in der Satzung deiner Kasse.

Sollte ich in die PKV wechseln?

Das hängt von Alter, Einkommen, Gesundheit und Familienplanung ab. Die PKV kann jung günstiger sein, wird im Alter aber oft teurer, kennt keine beitragsfreie Familienversicherung und lässt kaum einen Rückweg zu. Der Check zeigt diese Langzeitfolgen, ersetzt aber keine Beratung.

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Die Obergrenze, bis zu der dein Einkommen für die Beiträge herangezogen wird. In der Kranken- und Pflegeversicherung liegt sie 2026 bei 69.750 Euro im Jahr. Was du darüber verdienst, erhöht deinen Beitrag nicht mehr.

Wann kann ich meine Krankenkasse wechseln?

Nach einer Bindungsfrist von zwölf Monaten mit zwei Monaten Kündigungsfrist. Erhöht deine Kasse den Zusatzbeitrag, hast du ein Sonderkündigungsrecht und kannst früher wechseln.

Ist der Wert-Check eine Versicherungsberatung?

Nein. Er ist ein Vergleichs- und Transparenzwerkzeug ohne Provision und ohne Empfehlung für eine bestimmte Kasse. Für eine verbindliche Entscheidung ziehe die aktuellen Angaben deiner Kasse und gegebenenfalls eine unabhängige Beratung hinzu.

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