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Was Text-Statistik kann
Jeder Text hat eine Struktur, die man messen kann - und aus diesen Zahlen lernt man erstaunlich viel. Ist der Text zu lang für einen Tweet, zu kurz für die geforderten 500 Wörter, zu verschachtelt für die Zielgruppe? Die Text-Statistik beantwortet all das in einem Rutsch, ohne dass du selbst zählst oder rechnest.
Die Grunddaten stehen sofort: Wörter, Zeichen mit und ohne Leerzeichen, Sätze, Absätze und die durchschnittliche Satz- und Wortlänge. Dazu kommen Lese- und Sprechzeit, geschätzt aus üblichen Lese- und Sprechgeschwindigkeiten. Das ist die Zahl, die man braucht, um zu wissen, ob der Vortrag in die zugeteilten fünf Minuten passt oder ob der Artikel den Leser überfordert.
Der Lesbarkeitsteil geht in die Tiefe. Die Text-Statistik rechnet gleich mehrere etablierte Formeln aus: den Flesch-Wert in der Amstad-Variante fürs Deutsche, den Gunning-Fog-Index, den Coleman-Liau-Index und die Wiener Sachtextformel. Weil jede Formel anders gewichtet, ergibt das zusammen ein robustes Bild davon, wie anspruchsvoll dein Text wirklich ist - nicht nur eine einzelne Zahl, die im Einzelfall danebenliegen kann.
Die Häufigkeitsanalysen zeigen, woraus dein Text wirklich besteht. Die Worthäufigkeit listet, welche Wörter am öftesten vorkommen - praktisch, um Lieblingswörter, Wiederholungen und Füllwörter zu entlarven. Die Zeichenhäufigkeit zeigt die Buchstabenverteilung, und wer möchte, kann Stoppwörter herausrechnen, um die inhaltstragenden Begriffe freizulegen.
Die Satzanalyse nimmt die Ebene darüber ins Visier. Sie zeigt die Verteilung der Satzlängen, sodass du siehst, ob dein Text im gleichmäßigen Trott läuft oder ob lange und kurze Sätze sich abwechseln. Ein Text aus lauter gleich langen Sätzen liest sich monoton - genau das macht diese Ansicht sichtbar.
Sogar die Sprache erkennt das Tool automatisch, sodass die Lesbarkeitsformeln und Stoppwörter zum richtigen Sprachraum passen. Das ist wichtig, weil eine deutsche Formel auf einen englischen Text angewandt Unsinn ergäbe und umgekehrt.
Die Text-Statistik ist eines der Werkzeuge, die schon für Gäste ohne Anmeldung offen sind. Alles läuft in deinem Browser, dein Text verlässt dein Gerät nicht, es gibt keine Übertragung und keine Datensammlung. Ob du eine Hausarbeit auf Länge trimmst, eine Rede timst oder einfach neugierig bist, wie dein Text tickt - hier bekommst du die Zahlen sofort.
Funktionen
Grundzahlen sofort
Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze und Durchschnittslängen, live berechnet, während du tippst oder einfügst.
Lese- und Sprechzeit
Geschätzte Dauer zum Lesen und Vorlesen - ideal, um Reden und Artikel auf ihr Zeitfenster zu bringen.
Mehrere Lesbarkeitsformeln
Flesch-Amstad, Gunning Fog, Coleman-Liau und Wiener Sachtextformel zusammen für ein robustes Bild.
Wort- und Zeichenhäufigkeit
Sieh, welche Wörter und Buchstaben dominieren - Füllwörter und Wiederholungen fallen sofort auf.
Satzlängen-Verteilung
Macht sichtbar, ob dein Text im Monoton-Trott läuft oder ob sich lange und kurze Sätze abwechseln.
Spracherkennung
Erkennt die Sprache automatisch, damit Formeln und Stoppwörter zum richtigen Sprachraum passen.
Frei und ohne Anmeldung
Schon für Gäste offen, komplett im Browser. Dein Text bleibt auf deinem Gerät.
So funktioniert es
- 1
Text einfügen
Füge deinen Text ein oder tipp ihn direkt ein. Die Grundzahlen erscheinen sofort.
- 2
Lesbarkeit prüfen
Wechsle in den Lesbarkeitsbereich und vergleiche Flesch, Gunning Fog, Coleman-Liau und Wiener Sachtextformel.
- 3
Häufigkeiten ansehen
Öffne Wort- und Zeichenhäufigkeit, um Füllwörter, Wiederholungen und die Buchstabenverteilung zu sehen.
- 4
Sätze analysieren
Sieh dir die Satzlängen-Verteilung an und erkenne, ob dein Text abwechslungsreich oder monoton klingt.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Wie wird die Lesezeit berechnet?
Aus der Wortzahl und einer üblichen Lesegeschwindigkeit. Die Sprechzeit rechnet mit einer langsameren Rate fürs Vorlesen. Beides sind Schätzwerte, aber sie reichen gut aus, um eine Rede zu timen oder abzuschätzen, wie lange ein Artikel den Leser bindet.
Warum mehrere Lesbarkeitsformeln?
Weil jede Formel andere Merkmale betont - Silben, Wortlänge, Satzlänge, Anteil langer Wörter. Ein einzelner Wert kann im Einzelfall irreführen, das Zusammenspiel mehrerer Werte ergibt ein verlässlicheres Bild davon, wie anspruchsvoll dein Text ist.
Was bringen Stoppwörter beim Filtern?
Stoppwörter sind häufige Funktionswörter wie und, der, die, das oder in. Rechnet man sie aus der Worthäufigkeit heraus, treten die inhaltstragenden Begriffe hervor. So siehst du, worum es in deinem Text wirklich geht, statt nur die üblichen Verdächtigen oben zu sehen.
Erkennt das Tool die Sprache automatisch?
Ja. Die Text-Statistik erkennt die Sprache deines Textes und passt Lesbarkeitsformeln und Stoppwörter entsprechend an. Das ist wichtig, weil eine deutsche Formel auf einem englischen Text unbrauchbare Werte liefern würde.
Kostet das etwas oder brauche ich ein Konto?
Nein. Die Text-Statistik ist kostenlos und schon für Gäste ohne Anmeldung offen. Alles läuft in deinem Browser, dein Text wird nicht hochgeladen und nicht gespeichert.
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