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Was Lesbarkeits-Score kann
Gute Texte liest man, ohne es zu merken. Schlechte Texte muss man zweimal lesen und versteht sie trotzdem nicht. Der Unterschied lässt sich messen, und genau das macht der Lesbarkeits-Score: Er analysiert Satzlänge, Wortlänge und Silbenzahl und übersetzt sie in etablierte Lesbarkeitsformeln, damit du nicht mehr raten musst, ob dein Text ankommt.
Der bekannteste Wert ist der Flesch-Reading-Ease, für das Deutsche in der Amstad-Variante angepasst. Er liefert eine Zahl zwischen 0 und 100: Je höher, desto leichter lesbar. Der Score rechnet ihn live aus, während du tippst oder deinen Text einfügst, sodass du sofort siehst, in welche Richtung sich eine Kürzung oder Umformulierung auswirkt.
Weil eine einzelne Formel nie das ganze Bild zeigt, kommen weitere dazu. Die Wiener Sachtextformel ist speziell fürs Deutsche entwickelt und schätzt das nötige Schuljahr für müheloses Verstehen. Der Lix-Index misst die Lesbarkeit sprachunabhängiger über den Anteil langer Wörter und die Satzlänge. Zusammen ergeben die Werte ein robusteres Bild als jede Formel für sich.
Damit die Zahlen nicht abstrakt bleiben, gibt es Vergleichsmaßstäbe. Dein Wert wird neben bekannte Referenzen gestellt - von der leicht lesbaren Boulevardpresse über ein Nachrichtenmagazin mittlerer Komplexität bis zur wissenschaftlichen Arbeit mit langen Sätzen und Fachbegriffen. So weißt du nicht nur, dass dein Text schwer ist, sondern wie schwer im Verhältnis zu Texten, die du kennst.
Der praktische Kern ist der Jargon-Detektor. Er kennt die typischen Behördenphrasen - in Bezug auf, zur Kenntnis nehmen, in Kraft treten, unter Bezugnahme - und markiert sie in deinem Text mit einem einfacheren Vorschlag. Aus zur Kenntnis nehmen wird erfahren oder lesen, aus einer Prüfung unterziehen wird prüfen. Das ist der schnellste Weg, einen aufgeblähten Text zu entrümpeln.
Der Score ist kein Zwang zur Grundschulsprache. Ein Fachtext für Fachleute darf komplex sein, eine Bürgerinformation sollte es nicht. Das Tool zeigt dir den Ist-Zustand und die Hebel, aber die Entscheidung, wie einfach dein Text sein soll, bleibt bei dir. Es macht die Lesbarkeit sichtbar, statt sie zu bevormunden.
Alles läuft in deinem Browser, dein Text verlässt dein Gerät nicht. Keine Anmeldung, keine Übertragung, keine Datensammlung. Ob du eine Bürgerinformation entschärfst, eine Bewerbung schärfst oder einfach wissen willst, warum dein Newsletter niemand zu Ende liest - der Lesbarkeits-Score gibt dir die Zahl und die konkreten Ansatzpunkte.
Funktionen
Flesch-Score für Deutsch
Der Flesch-Reading-Ease in der Amstad-Variante fürs Deutsche - eine Zahl von 0 bis 100, live beim Tippen.
Wiener Sachtextformel
Speziell fürs Deutsche entwickelt: schätzt das Schuljahr, das man zum mühelosen Verstehen braucht.
Lix-Index
Misst die Lesbarkeit sprachunabhängiger über Satzlänge und den Anteil langer Wörter.
Vergleichsmaßstäbe
Dein Wert neben Boulevardpresse, Nachrichtenmagazin und wissenschaftlicher Arbeit - Lesbarkeit zum Anfassen.
Jargon-Detektor
Findet typische Behördenphrasen und schlägt einfachere Alternativen vor - der schnellste Entrümpelungshebel.
Live-Analyse
Alle Werte aktualisieren sich, während du tippst oder umformulierst - du siehst den Effekt sofort.
Läuft im Browser
Dein Text bleibt auf deinem Gerät. Keine Anmeldung, keine Übertragung, keine Datensammlung.
So funktioniert es
- 1
Text einfügen
Füge deinen Text ein oder tipp ihn direkt ein. Die Analyse startet sofort und aktualisiert sich laufend.
- 2
Scores ablesen
Sieh dir Flesch, Wiener Sachtextformel und Lix an und ordne deinen Wert an den Vergleichsmaßstäben ein.
- 3
Jargon entfernen
Geh die markierten Behördenphrasen durch und ersetze sie durch die vorgeschlagenen einfacheren Alternativen.
- 4
Umformulieren und prüfen
Kürze lange Sätze, ersetze lange Wörter und beobachte live, wie der Score nach oben wandert.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Was bedeutet der Flesch-Wert?
Der Flesch-Reading-Ease liefert eine Zahl zwischen 0 und 100. Je höher, desto leichter ist der Text lesbar. Für Deutsch nutzt der Score die Amstad-Anpassung. Grob gilt: Werte über 60 sind gut verständlich, unter 30 wird es anstrengend und fachsprachlich.
Warum mehrere Formeln statt einer?
Jede Formel gewichtet anders. Flesch schaut auf Silben und Satzlänge, die Wiener Sachtextformel ist fürs Deutsche geeicht, der Lix-Index arbeitet mit dem Anteil langer Wörter. Zusammen ergeben sie ein robusteres Bild als eine einzelne Zahl, die im Einzelfall danebenliegen kann.
Was macht der Jargon-Detektor?
Er durchsucht deinen Text nach typischen Behördenphrasen wie in Bezug auf oder zur Kenntnis nehmen und schlägt einfachere Formulierungen vor. Statt einer Prüfung unterziehen einfach prüfen. Das senkt die Komplexität schneller als jede Kürzung.
Muss ich für einen guten Score simpel schreiben?
Nein. Ein Fachtext für Fachleute darf komplex sein - da ist ein niedriger Score in Ordnung. Bei einer Bürgerinformation, einem Newsletter oder einer Bewerbung willst du dagegen einen hohen Wert. Der Score zeigt den Ist-Zustand, die Zielmarke setzt du je nach Zielgruppe.
Wird mein Text gespeichert?
Nein. Die gesamte Analyse läuft in deinem Browser, dein Text verlässt dein Gerät nicht. Keine Anmeldung, keine Übertragung an einen Server, keine Datensammlung.
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