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ProSteuern

Lohn vs. Dienstfahrrad

Dienstfahrrad per Gehaltsumwandlung oder das Rad einfach privat kaufen - was ist am Ende günstiger? Lohn vs. Dienstfahrrad stellt beide Wege gegenüber: Leasingrate, 0,25-Prozent-Versteuerung des geldwerten Vorteils, Versicherung und der echte Nettolohn-Effekt, damit du siehst, was das JobRad wirklich kostet.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Lohn vs. Dienstfahrrad kann

Das Dienstfahrrad per Gehaltsumwandlung - oft unter dem Markennamen JobRad bekannt - gilt als eines der attraktivsten Mitarbeiter-Benefits. Der Grund ist ein Steuervorteil: Statt das Rad aus deinem Nettolohn zu kaufen, least es dein Arbeitgeber und behält die Leasingrate von deinem Bruttogehalt ein (Entgeltumwandlung). Weil die Rate vor Steuern und Sozialabgaben abgezogen wird, sinkt deine Abgabenlast - das Rad kostet dich netto deutlich weniger als der Listenpreis.

Den geldwerten Vorteil musst du versteuern, aber nur sehr niedrig: Seit 2020 gilt für arbeitgeberfinanzierte oder per Gehaltsumwandlung überlassene Diensträder die 0,25-Prozent-Regelung. Das bedeutet, du versteuerst monatlich nur 0,25 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) als geldwerten Vorteil - ein Viertel des Satzes, der früher galt. Bei einem Rad für 3.000 Euro UVP sind das gerade einmal 7,50 Euro monatlicher geldwerter Vorteil, auf den Steuer und Sozialabgaben anfallen.

Der Rechner stellt drei Szenarien gegenüber: den Privatkauf aus dem Nettolohn, die Gehaltsumwandlung (du finanzierst über deinen Bruttolohn) und die zusätzlich arbeitgeberfinanzierte Variante (der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss oder die volle Rate obendrauf). Du gibst den Fahrradpreis, den Leasingfaktor (typisch rund 0,30 der UVP pro Monat), die Leasingdauer (meist 36 Monate), Versicherungskosten und einen etwaigen Arbeitgeberzuschuss ein.

Herausgerechnet wird der monatliche und der Gesamteffekt: Wie viel netto weniger hast du auf dem Konto, was kostet dich das Rad über die gesamte Laufzeit, und wie schneidet das gegen den schlichten Privatkauf ab? Der Rechner berücksichtigt die 0,25-Prozent-Versteuerung, die eingesparten Steuern und Sozialabgaben durch die Entgeltumwandlung und die Versicherung, die beim Leasing oft inklusive ist.

Wichtig sind zwei Fußnoten, die der Rechner nicht verschweigt: Am Ende der Leasinglaufzeit steht meist ein Übernahmeangebot zum Restwert - dieser ist steuerlich relevant und wird oft pauschal versteuert. Und die Entgeltumwandlung senkt dein sozialversicherungspflichtiges Bruttogehalt, was minimale Effekte auf Rente und andere Lohnersatzleistungen haben kann. Der Rechner macht die Zahlen transparent, damit du nicht nur auf die schöne Nettoersparnis schaust.

Alles läuft im Browser, deine Gehaltsdaten bleiben auf deinem Gerät. Das Tool ist eine Entscheidungshilfe, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ob sich das Dienstfahrrad für dich lohnt, hängt von deinem Steuersatz, dem konkreten Leasingvertrag und deinem Arbeitgeber ab - der Rechner zeigt dir die Richtung, den Vertrag prüfst du im Detail.

Funktionen

Drei Szenarien im Vergleich

Privatkauf, Gehaltsumwandlung und arbeitgeberfinanziert - nebeneinander mit Nettoeffekt.

0,25-Prozent-Versteuerung

Rechnet den geldwerten Vorteil korrekt mit 0,25 Prozent der UVP pro Monat.

Leasingrate und Versicherung

Leasingfaktor, Laufzeit und Versicherung fließen in den echten Monats- und Gesamtpreis ein.

Arbeitgeberzuschuss

Berücksichtigt, wenn dein Arbeitgeber einen Teil oder die volle Rate übernimmt.

Ehrliche Fußnoten

Weist auf Restwert-Übernahme und den Effekt der Entgeltumwandlung auf die Sozialversicherung hin.

Läuft im Browser

Deine Gehaltsdaten bleiben auf deinem Gerät. Keine Übertragung, kein Konto zum Rechnen.

So funktioniert es

  1. 1

    Fahrradpreis eingeben

    Trag die UVP des Wunschrads ein - sie ist die Basis für den geldwerten Vorteil.

  2. 2

    Leasingdetails setzen

    Leasingfaktor (typisch ~0,30), Laufzeit (meist 36 Monate) und Versicherungskosten.

  3. 3

    Arbeitgeberzuschuss ergänzen

    Falls dein Arbeitgeber etwas dazugibt, trag den monatlichen Zuschuss ein.

  4. 4

    Vergleich ablesen

    Der Rechner zeigt Nettoeffekt und Gesamtkosten je Szenario - und was das Rad wirklich kostet.

Wer das braucht

Arbeitnehmer, die ein JobRad-Angebot ihres Arbeitgebers bewerten.
Radbegeisterte, die Dienstrad gegen Privatkauf rechnen.
Alle, die den echten Nettoeffekt der Gehaltsumwandlung sehen wollen.
Mitarbeiter, die den Restwert am Vertragsende einkalkulieren.
HR-Verantwortliche, die das Benefit für die Belegschaft erklären.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die 0,25-Prozent-Regelung?

Für Diensträder, die dein Arbeitgeber finanziert oder per Gehaltsumwandlung überlässt, versteuerst du monatlich nur 0,25 Prozent der UVP als geldwerten Vorteil. Bei 3.000 Euro UVP sind das 7,50 Euro pro Monat, auf die Lohnsteuer und Sozialabgaben anfallen. Diese begünstigte Versteuerung gilt seit 2020.

Warum ist das Dienstrad günstiger als der Privatkauf?

Weil die Leasingrate per Entgeltumwandlung von deinem Bruttogehalt abgezogen wird, also vor Steuern und Sozialabgaben. Dadurch sinkt deine Abgabenlast, und das Rad kostet dich netto weniger als der Listenpreis. Beim Privatkauf zahlst du dagegen aus dem bereits versteuerten Nettolohn.

Was passiert am Ende der Leasingzeit?

Meist gibt es ein Angebot, das Rad zum Restwert zu übernehmen - oft rund 10 bis 18 Prozent der UVP. Wird das Rad günstig übernommen, ist der Vorteil steuerlich relevant und wird häufig pauschal versteuert. Der Rechner weist auf diesen Punkt hin, der Vertrag regelt die Details.

Hat die Gehaltsumwandlung Nachteile?

Sie senkt dein sozialversicherungspflichtiges Bruttogehalt geringfügig, was minimale Effekte auf deine Rentenansprüche und Lohnersatzleistungen wie Kranken- oder Arbeitslosengeld haben kann. Für die meisten überwiegt der Steuervorteil deutlich, aber der Rechner macht auch diese Seite transparent.

Ist das eine Steuerberatung?

Nein. Der Rechner ist eine Entscheidungshilfe, die die Größenordnung zeigt. Ob sich das Dienstrad für dich lohnt, hängt von deinem Steuersatz, dem konkreten Leasingvertrag und den Konditionen deines Arbeitgebers ab. Prüfe den Vertrag im Detail und hol dir bei Bedarf Beratung.

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