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Was Mock-Server kann
In fast jedem Projekt hängt das Frontend am Backend, und das Backend ist selten pünktlich fertig. Statt untätig zu warten, mockst du die API einfach. Der Mock-Server macht genau das ohne eigenes Server-Setup: Du beschreibst einen Endpunkt - Pfad, Methode, Statuscode, Antwort-Header und Response-Body - und schon antwortet er so, wie du es festgelegt hast.
Ein Mock-Endpunkt besteht aus wenigen Angaben. Der Pfad legt die Adresse fest, die Methode (GET, POST, PUT, PATCH oder DELETE) das Verb, der Statuscode das Ergebnis - von 200 OK über 404 Not Found bis 500 Internal Server Error. Die Response-Header bestimmst du frei, etwa Content-Type oder eigene Felder, und im Response-Body hinterlegst du die Antwort, typischerweise als JSON.
Besonders nützlich ist die einstellbare Verzögerung. Reale APIs antworten nicht in null Millisekunden, und dein Ladezustand, deine Spinner und deine Timeouts wollen getestet werden. Mit einer künstlichen Delay simulierst du langsame Verbindungen und siehst, ob dein UI sauch dann sauber reagiert, wenn eine Antwort auf sich warten lässt.
Jeder definierte Endpunkt lässt sich direkt im Werkzeug testen. Du bekommst die simulierte Antwort mit Status, Headern, Body und der tatsächlichen Antwortzeit zurück - genauso, wie sie später bei deinem Code ankäme. Das Request-Logging zeigt dir, welche Aufrufe eingegangen sind, sodass du nachvollziehst, ob deine Integration den Endpunkt wirklich trifft.
Der typische Ablauf: Du modellierst die geplante API mit ein paar Mock-Endpunkten, verdrahtest dein Frontend dagegen und ersetzt die Mocks später durch die echte Schnittstelle, sobald sie steht. So entkoppelst du die Entwicklung von Frontend und Backend und blockierst dich nicht gegenseitig.
Der Mock-Server spielt gut mit dem API-Spielplatz zusammen: Dort rufst du deine Mock-Endpunkte auf und prüfst die Antwort im Detail, ganz so, als wäre es eine echte API. Zusammen bilden sie eine kleine, browserbasierte Werkbank für alles, was mit HTTP-Schnittstellen zu tun hat - ohne Docker, ohne lokalen Node-Prozess, ohne Installation.
Funktionen
Endpunkte frei definieren
Pfad, Methode, Statuscode, Header und Body - beschreibe einen Endpunkt in wenigen Feldern und er antwortet sofort.
Jeder Statuscode
Von 200 über 404 bis 500 - teste, wie sich dein Code bei Erfolg, Fehler und Sonderfällen verhält.
Freie Response-Header
Setze Content-Type oder beliebige eigene Header, um realistische Antworten nachzubilden.
Künstliche Verzögerung
Simuliere langsame Verbindungen mit einer einstellbaren Delay und prüfe deine Ladezustände und Timeouts.
Direkt testen
Ruf jeden Mock-Endpunkt im Werkzeug auf und sieh Status, Header, Body und Antwortzeit der Simulation.
Request-Logging
Sieh, welche Aufrufe eingegangen sind, und stell sicher, dass deine Integration den Endpunkt wirklich trifft.
So funktioniert es
- 1
Endpunkt anlegen
Gib Pfad und Methode ein, wähle den Statuscode und beschreibe die gewünschte Antwort.
- 2
Antwort ausgestalten
Trag Response-Header und Body ein, meist als JSON, und setze bei Bedarf eine Verzögerung.
- 3
Speichern und testen
Speichere den Endpunkt und ruf ihn direkt auf, um Status, Header und Body der Simulation zu sehen.
- 4
Gegen die Mocks entwickeln
Verdrahte dein Frontend gegen die Mock-Endpunkte und ersetze sie später durch die echte API.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Wofür brauche ich einen Mock-Server?
Um zu entwickeln, bevor das echte Backend fertig ist. Du definierst die geplanten Endpunkte mit fester Antwort und baust dein Frontend schon dagegen. So blockieren sich Frontend- und Backend-Team nicht gegenseitig, und du kannst auch Fehlerfälle gezielt provozieren.
Kann ich Fehlerantworten simulieren?
Ja. Setz den Statuscode einfach auf 400, 401, 404, 500 oder was du testen willst und hinterlege den passenden Fehler-Body. So prüfst du, ob deine App auch mit Fehlern umgehen kann, nicht nur mit dem Happy Path.
Wie simuliere ich langsame Antworten?
Über die einstellbare Verzögerung. Trag einfach eine Delay in Millisekunden ein, und der Endpunkt antwortet entsprechend später. Ideal, um Spinner, Skeletons und Timeouts realistisch zu testen.
Welche Methoden werden unterstützt?
GET, POST, PUT, PATCH und DELETE. Damit deckst du die gängigen REST-Operationen ab und kannst ein realistisches API-Verhalten für Lesen, Anlegen, Ändern und Löschen nachbauen.
Wie rufe ich die Mock-Endpunkte auf?
Direkt im Werkzeug per Test-Button oder aus dem API-Spielplatz, wo du die Antwort im Detail prüfen kannst. Auch deine eigene Anwendung kann die Endpunkte während der Entwicklung ansprechen.
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