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KostenlosAmtshilfe

Amtspost-Eingang

Brief vom Amt fotografieren, und in Sekunden weißt du, wer schreibt, was der Bescheid bedeutet und bis wann du reagieren musst. Die Texterkennung läuft komplett in deinem Browser - der Brief verlässt dein Gerät nie. Amtsdeutsch rein, Klartext raus, Frist im Kalender. Kostenlos.

Ein Blick hinein - live

Live-Vorschau. Interaktiv wird es mit deinem Konto.

Was Amtspost-Eingang kann

Ein Brief vom Amt löst in Deutschland zuverlässig zwei Reaktionen aus: Herzklopfen und Aufschieben. Beides ist verständlich, denn Behördendeutsch ist eine eigene Sprache - "Bekanntgabefiktion", "Bestandskraft", "Mitwirkungspflicht" - und irgendwo im dritten Absatz tickt meistens eine Frist. Der Amtspost-Eingang nimmt dir genau diesen Moment ab: Brief fotografieren oder als PDF hochladen, und das Werkzeug erklärt dir, was da eigentlich steht.

Der wichtigste Satz zuerst: Dein Brief verlässt dein Gerät nie. Die Texterkennung läuft komplett im Browser, auf deinem Rechner oder Handy. Beim ersten Durchlauf lädt das Werkzeug einmalig ein etwa 15 MB großes Sprachpaket herunter, danach passiert alles lokal. Kein Upload, kein Server, der deinen Jobcenter-Bescheid liest. Das ist bei einem Dokument, das deine Miete, dein Einkommen oder deine Familie betrifft, keine Nettigkeit, sondern die einzig richtige Bauweise.

Aus dem erkannten Text macht der Amtspost-Eingang dann eine Übersetzung ins Menschliche. Er erkennt den Absender - Jobcenter, Finanzamt, Familienkasse und andere - und den Typ des Bescheids, erklärt die typischen Amtsdeutsch-Bausteine in Klartext, analysiert das Aktenzeichen und zieht erkannte Beträge heraus. Du siehst auf einen Blick: Wer will was von mir, geht es um Geld, und ist das ein Bescheid, gegen den ich mich wehren kann?

Und dann die Fristen, der Teil, an dem echte Rechte sterben. Das Werkzeug findet explizite Daten im Text genauso wie Formulierungen wie "innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe". Es rechnet mit der Bekanntgabefiktion - seit 2025 gilt ein Brief am vierten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben - und wendet die Fristregeln der §§ 187 bis 193 BGB an, inklusive der Verschiebung auf den nächsten Werktag, wenn das Fristende auf Wochenende oder Feiertag fällt. Feiertage kennt es pro Bundesland, denn Fronleichnam ist in Bayern etwas anderes als in Hamburg.

Die errechnete Frist kannst du sichern: Als kostenlosen .ics-Download für jeden Kalender - das gibt es für alle, ohne Aufpreis. Mit Plus wandert die Frist zusätzlich in den Fristenwächter, dein zentrales Fristen-Radar auf werkzeu.ge, das dich rechtzeitig erinnert. Den Brief selbst legst du als PDF im Aktenschrank ab, damit er auffindbar bleibt, statt in der Küchenschublade zu vergilben.

Wenn der Bescheid falsch ist - und Bescheide sind erstaunlich oft falsch - führt der direkte Weg weiter zum Widerspruch-Baukasten. Absender, Aktenzeichen und Frist hast du dann schon analysiert; der Widerspruch baut darauf auf. Aus "Brief macht Angst" wird so ein Ablauf: verstehen, Frist sichern, reagieren.

Eine ehrliche Grenze zum Schluss: Der Amtspost-Eingang erklärt und rechnet, aber er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei hohen Beträgen, komplizierten Fällen oder wenn du unsicher bist, gehört der Bescheid zusätzlich in die Hände einer Beratungsstelle oder Anwältin. Das Werkzeug sorgt dafür, dass du diesen Schritt rechtzeitig und informiert gehen kannst - nicht dafür, dass er überflüssig wird.

Funktionen

Texterkennung komplett im Browser

Der Brief verlässt dein Gerät nie. Beim ersten Durchlauf lädt das Werkzeug einmalig ein rund 15 MB großes Sprachpaket, danach läuft alles lokal.

Foto oder PDF

Brief mit dem Handy fotografieren oder als PDF hochladen - beides funktioniert, auch das Amtsschreiben aus dem De-Mail-Anhang.

Absender- und Bescheid-Erkennung

Jobcenter, Finanzamt, Familienkasse und mehr werden erkannt, ebenso der Typ des Bescheids. Du weißt sofort, mit wem du es zu tun hast.

Amtsdeutsch in Klartext

Die typischen Behörden-Formulierungen werden erklärt, das Aktenzeichen analysiert und erkannte Beträge herausgezogen - statt Paragrafen-Nebel.

Fristen-Erkennung mit Bekanntgabefiktion

Explizite Daten und Formulierungen wie "innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe" werden erkannt. Gerechnet wird mit der 4-Tage-Bekanntgabefiktion (seit 2025) und den §§ 187-193 BGB.

Feiertage pro Bundesland

Fällt das Fristende auf Wochenende oder Feiertag, verschiebt es sich auf den nächsten Werktag - mit den Feiertagen deines Bundeslands, nicht irgendeines.

Frist sichern: .ics für alle, Fristenwächter mit Plus

Der .ics-Download für deinen Kalender ist kostenlos für alle. Mit Plus wandert die Frist zusätzlich in den Fristenwächter, der dich rechtzeitig erinnert.

Weiter zum Widerspruch

Bescheid falsch? Ab in den Widerspruch-Baukasten - mit Absender, Aktenzeichen und Frist schon im Gepäck. Den Brief legst du als PDF im Aktenschrank ab.

So funktioniert es

  1. 1

    Brief fotografieren oder hochladen

    Mach ein Foto mit dem Handy oder lade das PDF hoch. Beim allerersten Mal lädt der Browser einmalig das Sprachpaket (~15 MB), danach geht es sofort los.

  2. 2

    Texterkennung laufen lassen

    Die Erkennung läuft lokal auf deinem Gerät. Der Brief wird nirgendwohin geschickt - du kannst dabei zusehen, wie aus dem Foto Text wird.

  3. 3

    Übersetzung lesen

    Absender, Bescheid-Typ, Klartext-Erklärungen, Aktenzeichen-Analyse und erkannte Beträge - alles auf einen Blick, ohne Amtsdeutsch-Wörterbuch.

  4. 4

    Frist prüfen und sichern

    Das Werkzeug rechnet die Frist nach Bekanntgabefiktion und BGB-Regeln aus. Lade sie als .ics herunter (kostenlos für alle) oder schick sie mit Plus in den Fristenwächter.

  5. 5

    Ablegen oder wehren

    Leg den Brief als PDF im Aktenschrank ab. Und wenn der Bescheid nicht stimmt: Ein Klick bringt dich zum Widerspruch-Baukasten.

Wer das braucht

Bürgergeld-Empfänger, die einen Bescheid vom Jobcenter verstehen und die Widerspruchsfrist kennen wollen.
Alle, die Post vom Finanzamt bekommen und wissen wollen, ob und bis wann Einspruch möglich ist.
Zugewanderte und Nicht-Muttersprachler, für die Amtsdeutsch eine doppelte Fremdsprache ist.
Angehörige, die für Eltern oder Großeltern die Behördenpost sortieren und Fristen im Blick behalten.
Selbstständige, die zwischen zwei Aufträgen keinen Nachmittag für einen Bescheid übrig haben.

Häufige Fragen

Wird mein Brief irgendwohin hochgeladen?

Nein. Die Texterkennung läuft komplett in deinem Browser, auf deinem Gerät. Beim ersten Durchlauf wird einmalig ein etwa 15 MB großes Sprachpaket heruntergeladen - das ist Software, die zu dir kommt, nicht dein Brief, der zu uns geht. Kein Server liest deinen Bescheid.

Ist der Amtspost-Eingang kostenlos?

Ja. Fotografieren, Texterkennung, Amtsdeutsch-Übersetzung, Fristen-Berechnung und der .ics-Download für deinen Kalender sind mit einem kostenlosen Konto komplett drin. Nur die automatische Erinnerung über den Fristenwächter ist Teil von Plus (16,99 Euro im Monat oder 169,90 Euro im Jahr - bis zum 30. November 2026 mit Gründerrabatt).

Wie wird die Widerspruchsfrist berechnet?

Steht im Brief ein explizites Datum, wird es übernommen. Bei Formulierungen wie "innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe" rechnet das Werkzeug mit der Bekanntgabefiktion: Seit 2025 gilt ein Brief am vierten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Dann greifen die Fristregeln der §§ 187-193 BGB, und fällt das Ende auf Wochenende oder Feiertag, verschiebt sich die Frist auf den nächsten Werktag - mit den Feiertagen deines Bundeslands.

Welche Behörden erkennt das Werkzeug?

Die großen Verdächtigen: Jobcenter, Finanzamt, Familienkasse und weitere häufige Absender werden samt typischem Bescheid-Typ erkannt. Auch bei unbekannten Absendern bekommst du die Klartext-Erklärungen, die Aktenzeichen-Analyse, erkannte Beträge und die Fristen-Berechnung - nur die Absender-Einordnung fällt dann allgemeiner aus.

Was mache ich, wenn der Bescheid falsch ist?

Erstens: Frist sichern, sofort - als .ics oder im Fristenwächter. Zweitens: Der Amtspost-Eingang leitet dich direkt zum Widerspruch-Baukasten weiter, mit Absender, Aktenzeichen und Frist schon analysiert. Ein Widerspruch kostet nichts und hält den Bescheid offen, bis die Behörde neu geprüft hat.

Ersetzt das eine Rechtsberatung?

Nein, und das sagen wir dir lieber deutlich als klein gedruckt. Das Werkzeug erklärt Amtsdeutsch und rechnet Fristen - beides deterministisch, ohne KI-Raterei. Aber ob ein Widerspruch in deinem Fall Aussicht hat, beurteilt bei hohen Beträgen oder komplizierten Sachverhalten besser eine Beratungsstelle oder Anwältin. Das Werkzeug verschafft dir die Zeit und das Verständnis, diesen Schritt rechtzeitig zu gehen.

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