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Was Bild-Text-OCR kann
OCR steht für optische Zeichenerkennung: Aus einem Bild, das für den Computer nur Pixel ist, wird echter, markierbarer und kopierbarer Text. Das klingt nach Zauberei, ist aber genau das, was du brauchst, wenn ein wichtiges Dokument nur als Foto oder Scan vorliegt und du die Zahlen oder Sätze weiterverwenden willst - ohne alles von Hand abzutippen.
Bild-Text-OCR ist auf den deutschen Alltag zugeschnitten. Es erkennt deutschen Text samt Umlauten und ß, kommt aber auch mit englischen Dokumenten und gemischten Texten zurecht. Du wählst die Sprache passend zum Dokument, und die Erkennung stellt sich darauf ein. Gerade bei deutschen Fachbegriffen und Behördendeutsch macht die richtige Spracheinstellung einen großen Unterschied in der Trefferquote.
Bevor der Text erkannt wird, bereitet das Tool das Bild auf. Ein schief fotografierter Scan wird begradigt, der Kontrast angehoben und in Graustufen umgewandelt, damit die Buchstaben sauber vom Hintergrund abheben. Diese Vorverarbeitung ist der Grund, warum abfotografierte Dokumente und leicht vergilbte Kopien trotzdem lesbar werden - ohne sie klappt OCR bei Handyfotos oft nur mäßig.
Damit du dem Ergebnis nicht blind vertrauen musst, gibt es die Konfidenz-Analyse. Sie zeigt dir, wie sicher sich die Erkennung bei einzelnen Stellen ist. Wo die Konfidenz niedrig ist, lohnt sich ein prüfender Blick - etwa bei einer verschmierten Ziffer im Betrag oder einem schwer lesbaren Namen. So weißt du, worauf du achten musst, statt hinterher böse überrascht zu werden.
Typische Fälle sind schnell erzählt: die IBAN von einer abfotografierten Rechnung übernehmen, den Text eines Steuerbescheids für die eigene Ablage digitalisieren, eine Buchseite oder Visitenkarte in bearbeitbaren Text verwandeln oder einen Screenshot mit gesperrtem, nicht markierbarem Text doch noch kopierbar machen. Überall dort, wo Text als Bild feststeckt, holt OCR ihn heraus.
Die Verarbeitung läuft serverseitig, damit auch größere Scans und schwierige Vorlagen zuverlässig erkannt werden. Deine Bilder werden nur für die Erkennung verarbeitet und nicht dauerhaft gespeichert. Das Ergebnis bekommst du als sauberen Text, den du kopieren, weiterbearbeiten oder in deine Ablage übernehmen kannst.
Funktionen
Deutsch, Englisch, gemischt
Erkennt deutschen Text samt Umlauten und ß, englische Dokumente und gemischte Texte.
Bildvorverarbeitung
Begradigung, Kontrastanhebung und Graustufen machen selbst schiefe Handyfotos lesbar.
Konfidenz-Analyse
Zeigt, wo die Erkennung sicher ist und wo ein prüfender Blick sich lohnt.
Strukturierte Ergebnisse
Der erkannte Text kommt sauber aufbereitet zurück, bereit zum Kopieren und Weiterverwenden.
Für Behördendokumente gemacht
Steuerbescheid, Rechnung, Behördenbrief - deutsches Amtsdeutsch wird zuverlässig erfasst.
Ohne dauerhafte Speicherung
Deine Bilder werden nur zur Erkennung verarbeitet und danach nicht aufbewahrt.
So funktioniert es
- 1
Bild oder Scan hochladen
Zieh ein Foto, einen Scan oder einen Screenshot in das Fenster. Auch abfotografierte Dokumente gehen.
- 2
Sprache wählen
Deutsch, Englisch oder gemischt - passend zum Dokument, für die beste Trefferquote.
- 3
Erkennung starten
Das Tool bereitet das Bild auf und erkennt den Text serverseitig, samt Konfidenz-Werten.
- 4
Text prüfen und kopieren
Sieh dir die markierten unsicheren Stellen an und übernimm den fertigen Text in deine Ablage.
Wer das braucht
Häufige Fragen
Erkennt das Tool deutsche Umlaute richtig?
Ja. Bei der Spracheinstellung Deutsch werden ä, ö, ü und ß korrekt erkannt. Das ist wichtig, weil eine englische Erkennung deutsche Wörter mit Umlauten oft verstümmelt. Für rein englische Dokumente wählst du Englisch, für Mischtexte die gemischte Erkennung.
Funktioniert das auch bei einem schief fotografierten Dokument?
In den meisten Fällen ja. Die Bildvorverarbeitung begradigt schiefe Aufnahmen, hebt den Kontrast an und wandelt das Bild in Graustufen um. Dadurch werden auch Handyfotos und leicht vergilbte Kopien gut lesbar. Ein möglichst gerades, gut ausgeleuchtetes Foto liefert aber immer das beste Ergebnis.
Was sagt mir die Konfidenz-Analyse?
Sie zeigt, wie sicher sich die Erkennung an einzelnen Stellen ist. Niedrige Konfidenz weist auf Stellen hin, die du gegenprüfen solltest, etwa eine verschmierte Ziffer oder einen schwer lesbaren Namen. So kontrollierst du gezielt, statt den ganzen Text neu abzugleichen.
Kann OCR Handschrift lesen?
OCR ist auf gedruckten Text ausgelegt und liefert dort die besten Ergebnisse. Klare Blockschrift kann teilweise erkannt werden, aber gewöhnliche Handschrift bleibt für jede OCR eine Herausforderung. Für Verträge, Bescheide und gedruckte Dokumente ist das Tool ideal.
Werden meine Dokumente gespeichert?
Nein. Deine Bilder werden nur für die Texterkennung verarbeitet und danach nicht aufbewahrt. Das ist gerade bei sensiblen Unterlagen wie Steuerbescheiden oder Behördenbriefen wichtig.
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